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Aktuelle Nachricht – Umfragenpropaganda: 42 Prozent ist „Mehrheit“von Redaktion eigentümlich frei Ein Nachrichtenmagazin versucht sich mit aller Gewalt lächerlich zu machen (ef-RG) „Mehrheit der Deutschen lehnt Sarrazins Thesen ab“, so titelt heute „Spiegel Online“ einen Artikel von Fabian Reinbold. Dass das Ergebnis einer „Befragung von 1040 Bundesbürgern“ lediglich eine relative Mehrheit, nämlich 42 Prozent, hergibt, die die Thesen des ehemaligen Bundesbank-Mitarbeiters ablehnt, erfährt man erst beim Lesen des eigentlichen Artikels. „37 Prozent geben ihm recht; 21 Prozent kennen Sarrazins Thesen nicht oder gaben keine Meinung an“, heißt es weiter. Ferner soll die Umfrage des Berliner Info-Instituts ergeben haben, dass jeder sechste Befragte die islamische Religion für „eine Bedrohung für die deutsche Kultur“ hält. Die höchsten Werte für islamkritische Einstellungen seien der Studie zufolge bei Anhängern der FDP gefunden worden. Von den befragten Liberalen „halten 52 Prozent den Islam für keine friedfertige Religion, bei den Linken sind es nur 20 Prozent.“ Einer anderen Umfrage zufolge, nämlich der des „ZDF“-Politbaromerters, „sind 56 Prozent der Auffassung, dass der SPD-Politiker mit seiner Kritik an der Integrationspolitik Recht hat“, meldete die „Süddeutsche Zeitung“ vor vier Tagen. „28 Prozent verneinen das“, heißt es dort weiter, „16 Prozent haben keine Meinung dazu.“ Update (16 Uhr MESZ): Inzwischen ist der Titel geändert worden. Er lautet nun „42 Prozent der Deutschen lehnen Sarrazins Thesen ab“ Quellen: Mehrheit der Deutschen lehnt Sarrazins Thesen ab („Spiegel Online“) Medien-Umfrage: Überwiegend Beifall für Sarrazin („Süddeutsche Zeitung“) 14. September 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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