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Aktuelle Meldung - Staatspropaganda: Falsche Faschos suchen Sarrazin heim

von Redaktion eigentümlich frei

Reporter des Bayerischen Rundfunks als Nazi-Provokateure enttarnt

(ef-DS) Die Münchner Tageszeitung „tz“ meldet in ihrer Online-Ausgabe von heute, dass „zwei Reporter der Jugendsendung ‚Südwild’ sich am Mittwoch vor der Diskussion mit Thilo Sarrazin in der Schwabinger Reithalle“ bei einer Buchpräsentation des Autors als Rechtsradikale ausgegeben haben. Die als kernig-fesche Jungnationalisten verkleideten Reporter des GEZ-Senders hielten Plakate mit den Slogans „total, jung, national“ und „Aufwachen Deutschland“ hoch und riefen Parolen wie „Berlin braucht Sarrazin“.

Die beiden GEZ-Redakteure flogen auf, als die Polizei eine unangemeldete Demonstration der beiden Möchtegern-Nationalsozialisten witterte und deren Personalien aufnahm. Die „tz“ schreibt weiter: „Die BR-Jugend-Chefin Ulrike Ebenbeck sagt, den Kollegen sei es nicht um Randale, sondern um eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Thesen gegangen. Im Eifer des Gefechts habe man die Anmeldung bei den Behörden vergessen.“

Hätte es die peinliche Panne mit der Polizei nicht gegeben, hätten vermutlich die anderen anwesenden Qualitätsjournalisten dann auch „vergessen“, bei der medialen Präsentation der Jungrechten darauf hinzuweisen, dass es sich eigentlich um falsche Faschos handelte.

Quelle:

„tz“: Eklat um BR-Team bei Sarrazin-Lesung

30. September 2010

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