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Aktuelle Nachricht – Duell der Ökonomen: Paul Krugman zur Debatte über Konjunkturtheorie herausgefordertvon Redaktion eigentümlich frei Der „Keynesianer“ gegen einen „Österreicher“ – Spende geht an Armenspeisung (ef-RG) Paul Krugman, Nobelpreisträger und führender US-Ökonom der Keynesianischen Denkrichtung, wird zu einem Debattenduell herausgefordert. Herausforderer ist Robert P. Murphy, ein amerikanischer Anhänger der Österreichischen Schule der Ökonomie. Seit Jahren versuchen Ökonomen der Österreichischen Schule, mit Krugman über die korrekte Konjunkturtheorie zu debattieren. Der Princeton-Professor hat dies bisher kategorisch abgelehnt. „Österreicher“ behaupten, Krugman wisse, dass er eine solche Debatte nur verlieren kann. Während die Konjunkturtheorie der Österreichischen Schule, zu der auch Ludwig von Mises und Friedrich von Hayek zählten, die Ursache der Schwankungen im Wirtschaftsablauf in einer interventionistischen Geld- und Finanzpolitik des Staates und der Zentralbanken sieht, meinen Keynesianer, dass die Ursache von Flauten Konsumschwäche ist, die nur durch staatliche Interventionen ausgeglichen werden kann. Folglich plädieren Österreicher für einen nicht-interventionistischen Staat sowie für eine Abschaffung der Zentralbanken, während Keynesianer selbst bei höchstem Schuldenstand in einer Abschwungphase für noch mehr staatliche Eingriffe und höhere Staatsschulden streiten. Jetzt hat Murphy ein neues Mittel entdeckt, mit dem er hofft, Krugman endlich zu einer Debatte zu locken. Auf der Website „The Point – Make something happen“ kann sich jeder zu einer bedingten Spende einer Geldsumme verpflichten. Spender müssen erst zahlen, wenn die Bedingung erfüllt ist. Die Zahl der unterstützenden Spender ist nicht begrenzt. Die Bedingung in diesem Fall lautet, dass Krugman mit Murphy über Keynesianische versus Österreichische Kunjunkturtheorie debattiert. Der von Murphy ausgewählte Spendenempfänger ist das Frischlebensmittelprogramm der Organisation FoodBankNYC.org, die Armenspeisung in New York durchführt. Sobald eine genügend hohe Spendensumme gesammelt worden ist, soll Krugman gefragt werden, ob er den Armen New Yorks tatsächlich dieses Geld vorenthalten will, indem er sich weiterhin der Debatte verweigert. Quelle: Why Paul Krugman WILL Debate an Austrian 22. Oktober 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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