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Aktuelle Nachricht – Statistik: Lebensrisiko Terrorismus?

von Redaktion eigentümlich frei

So ziemlich alles andere ist gefährlicher

(ef-DF) Mit einer Auswertung amtlicher amerikanischer Statistiken wird die Gefahr, Opfer eines Terroranschlags zu werden ins Verhältnis zu anderen Lebensrisiken gesetzt. Danach ist es  bespielsweise 17.600-mal wahrscheinlicher an einer Herzattacke und 12.571-mal wahrscheinlicher an Krebs zu sterben. Der Tod durch einen Autounfall ist immerhin noch 1.048-mal wahrscheinlicher. Der Tod durch Ertrinken ist 87-mal wahrscheinlicher, der bei einem Zugunfall noch 13-mal. Selbst die Gefahr, von einem Polizisten erschossen zu werden, hat die 8-fache Wahrscheinlichkeit eines Todes durch einen Terroranschlag.

Auswertungen wie diese untermauern die Bedeutung eines erst beginnenden Trendes, nämlich Gesetzgebung von dem Befund vorhandener wissenschaftlicher Daten und deren Deutung abhängig zu machen. Die sogenannte "Evidence-based Legislation" lehnt sich an das aus der medizinischen Forschung bekannte Konzept der "Evidence-based Medicine" an. Wenn etwa die gesetzlichen Krankenkassen zu dem Ergebnis kommen, homöopathische Mittel mangels belegbarer Heilwirkung nicht bezahlen zu wollen, so ist das Ergebnis einer intutitiven Anwendung des Konzepts.

Andere Anwendungsmöglichkeiten außerhalb der Medizin springen sofort ins Auge, etwa im Geschlechterverhältnis oder bei der Steuerhebung.

Quelle

newsblaze

30. Oktober 2010

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