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Aktuelle Nachricht – Ökostrom: Erforderlicher Netzausbau geht ins Geld

von Redaktion eigentümlich frei

10 Milliarden, 17 Milliarden, 29 Milliarden oder darf's ein bisschen mehr sein?

(ef-DF) Eine Untersuchung zur Abschätzung der Kosten für den Ausbau des Stromnetzes, wenn dieses für den Transport dezentral produzierter Energie aus Solar- und Windstrom geeignet sein soll, kommt zu kostenträchtigen Ergebnissen. Bei einem geplanten Anteil von Ökostrom in Höhe von 39 Prozent bis 2020 werden rund 3.500 km neue Leitungen erforderlich sein. Die Kosten dafür werden knapp 10 Milliarden Euro betragen. Eine alternative technische Lösung mit halb so großem Leitungsnetz erfordert Baukosten in Höhe von 17 Milliarden Euro. Wegen der vielen Initiativen gegen oberirdisch verlegte Leitungen berücksichtigen die Forscher auch eine Variante mit Erdkabeln. Deren Kosten beliefen sich auf einen Betrag zwischen 22 und 29 Milliarden Euro.

Die Studie legt das Festhalten am Ausstieg aus der Kernenergie (Drittelung der Stromproduktion) zugrunde und einen 25 Prozent-Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der Stromerzeugung bis 2020 bei einer Abnahme der Gesamtstromnachfrage von 8 Prozent.

Quelle

dena II

24. November 2010

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