Gérard Bökenkamp

Jahrgang 1980, Historiker und Publizist.

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Frauenpolitik in der Kollektivismusfalle: Jeder ist seines Glückes Schmied

von Gérard Bökenkamp

Warum es keinen Geschlechterkampf gibt

Geschlechter kann man nicht gleichstellen, ebenso wenig wie Klassen, Rassen, oder Religionen. Man kann nur Individuen gleichstellen. Wenn Individuen vor dem Recht gleich sind, also für alle dieselben Gesetze gelten, dann ist die Gleichstellung erreicht. Wenn es in den deutschen Gesetzen, in der Verordnungen Regelungen gibt, die Frauen verbieten, was sie Männern erlauben oder umgekehrt, dann sollte dies schnellstmöglich geändert werden. Wenn das aber nicht der Fall ist, lässt sich feststellen, dass das Ziel der Gleichstellung der Frauen erreicht wurde und darüber hinausgehende Maßnahmen von Seiten des Staates nicht notwendig sind. Das Gesetz garantiert die Freiheit etwas tun zu dürfen, aber nicht, dass man es tatsächlich umsetzen kann. Es gilt: Wenn die Rechte des Individuums gewahrt sind, dann sind die Rechte der Gruppe auch gewahrt. Welche statistische Verteilung sich dann zwischen verschiedenen Gruppen in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft einstellt, ist für die Beurteilung der ethischen Legitimität eines Zustandes irrelevant. Denn auf dem freien Markt konkurrieren nicht Geschlechter miteinander, sondern Individuen.

Frau Müller konkurriert um den Aufsichtsratsposten mit Herrn Mayer und nicht die Frauen dieser Welt mit den Männern dieser Welt. Frau Müller ist möglicher Weise Katholikin und Herr Meyer ist Protestant. Wenn sich Herr Meyer gegenüber Frau Müller durchsetzt, dann ist das ebenso wenig ein Erfolg des männlichen Geschlechts gegenüber dem weiblichen Geschlecht, wie der Erfolg von Frau Müller ein Triumph des Katholizismus gegenüber dem Protestantismus wäre. Wenn Frau Müller den Posten bekommt, dann könnte man das als Akt der Emanzipation werten. Ebenso ist aber ist auch möglich, dass sich im Unternehmen herumgesprochen hat, dass Herr Meyer in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt, und sie lieber eine heterosexuelle Katholikin als einen schwulen Protestanten im Aufsichtsrat haben möchten. Dann wäre es kein Akt der Emanzipation, sondern ein Akt der Diskriminierung. Wenn Herr Meyer hingegen Miller heißt und den Posten bekommt, könnte man es als Sieg der Amerikanisierung der deutschen Wirtschaft deuten, wenn er den Posten nicht bekommt und Mandelbaum heißt, könnte man es hingegen auch als Ausdruck latenten Antisemitismus werten. Wie viele Muslime gibt es eigentlich in deutschen Unternehmensvorständen und wie viele Ostdeutsche? Der Einführung der Frauenquote wird der Ruf nach einer Quote für Migranten, für Ostdeutsche, Behinderte usw. folgen. Wenn man einmal damit anfängt, kommt man aus der Kollektivismusfalle nicht wieder heraus.

In dieser Falle sind Feminismus und Frauenpolitik schon längst gefangen. Die sogenannte Frauen- und Gleichstellungspolitik geht implizit davon aus, dass Frauen homogene, kollektive Interessen haben und dass Männer homogene, kollektive Interessen haben. Die Frauenpolitik sieht sich als politischen Anwalt dieser homogenen, kollektiven Interessen „DER Frauen“. Es ist ganz offensichtlich, dass Feministinnen häufig ihr eigenes Mantra nicht ernst nehmen. Denn diese genannten Annahmen stehen im Grunde in einem krassen Gegensatz zu allem, was Feministinnen seit Jahrzehnten predigen. Feministinnen behaupten, das Geschlecht sei eine soziale Konstruktion, es gäbe eigentlich gar keine biologische, essentielle Substanz, die das Geschlecht konstituieren würde. Das hindert sie aber nicht daran bei Bedarf selbst fröhlich drauflos zu konstruieren. Denn wenn das tatsächlich so wäre, dass es Frauen und Männer eigentlich gar nicht gibt, sondern diese nur soziale Konstrukte sind, wenn Geschlecht wählbar ist, wie das in der extremen Gender-Theorie postuliert wird, wie kann es dann Frauenpolitik, Frauenquoten, Frauensolidarität geben? Sobald es aber darum geht, Frauenpolitik zu machen, werden all diese Einwände über Bord geworfen und dann heißt es, DIE Frauen wollen dies, DIE Männer tun das. Dies ist ein Erfolg für DIE Frau und jenes sei auch gut für DIE Männer. DIE Frauen müssten mehr Selbstbewusstsein haben, DIE Männer müssten mehr zurückstecken. Alles verallgemeinernde Aussagen, die im Grunde nichts anderes sind als aufgeputzte Geschlechterklischees, die Feministinnen wie Judith Butler und viele andere angeblich zu dekonstruieren suchten.

Was haben Feminismus, Nationalismus und Sozialismus gemeinsam? Im Kern beruhen sie auf dem Mythos eines Kollektivs und einer auf diesen Mythos bezogenen Solidaritätsnorm. Der Nationalist möchte, dass sich alle Angehörigen einer Nation aufgrund ihrer nationalen Zugehörigkeit solidarisch fühlen. Der Arbeiter mit dem Unternehmer, der Protestant mit dem Katholiken, der Bayer mit dem Preußen oder in Frankreich der Bretone mit dem Pariser. Alle anderen Interessen und Konflikte innerhalb der Nation werden kleingeredet oder als Ausdruck falschen Bewusstseins gesehen. So ist es auch beim marxistisch geprägten Sozialismus. Der Arbeiter in Marseille soll sich mit dem Arbeiter in Ruhrgebiet und dem Arbeiter in Sankt Petersburg oder auf Haiti solidarisch fühlen. Sie alle sollen im Rahmen der internationalen Solidarität an einem Strang ziehen. So ist es auch mit dem Feminismus. Auch der Feminismus konstruiert eine mythische Gemeinschaft, nämlich die Gemeinschaft aller Frauen. Alle Frauen sollen sich solidarisch fühlen und an dem großen Projekt der Emanzipation mitarbeiten und dafür Opfer bringen. Wenn eine Frau Kanzlerin wird, dann ist das der Erfolg aller Frauen, wenn eine kleine Zahl von Spitzenverdienrinnen in die Unternehmensvorstände will, dann soll das alle Frauen angehen. Beklagt wird von Feministinnen immer wieder die mangelnde weibliche Solidarität, so als sei es das selbstverständlichste von der Welt, dass sich eine Frau nur weil sie dasselbe Geschlecht hat, sich mit anderen Frauen solidarisch fühlen muss.

Frauensolidarität ist Unsinn, genauso wie Männersolidarität Unsinn ist. Eine Frau hat keinen Grund, sich gegenüber einer anderen Frau mit anderem Lebensstil, anderen Werten, anderen Interessen, die sie gar nicht kennt, solidarisch zu fühlen. Was hat denn die Verkäuferin im Supermarkt mit der Aufsichtsrätin eines Dax-Unternehmens zu schaffen? Warum sollte sich eine Kommunistin darüber freuen, dass Margaret Thatcher Premierministerin geworden ist, warum sollte sich eine Unternehmerin für den Wahlerfolg einer Sozialistin begeistern? Die große Mehrheit der Frauen fühlt sich ihrem Sohn gegenüber loyaler als gegenüber ihrer Schwiegertochter, sie ist loyaler gegenüber ihrem Partner als gegenüber ihrer Kollegin. Umgekehrt interessiert sich ein Vater eher für die Perspektiven seiner Tochter als für die Perspektiven des Nachbarjungen. Niemand kann für sich in Anspruch nehmen, die Interessen DER Männer, oder DER Frauen zu vertreten, denn diese homogenen Gruppen gibt es tatsächlich nicht, ganz unabhängig davon, welche Bedeutung die biologische Veranlagung hat. Biologie ist kein Konstrukt, die Annahme, dass aus biologischen oder kulturellen Gemeinsamkeiten eine Solidaritätsnorm abzuleiten ist, der sich alle, die diese Eigenschaften teilen, unterordnen müssen, offensichtlich schon. Von den Anliegen DER Frauen und DER Männern auszugehen, ist eine krasse Simplifizierung oder reine Ideologie.

Wir teilen biologische und kulturelle Gemeinsamkeiten mit den verschiedensten Gruppen. Je nach dem, ob wir nach Geschlecht, Nationalität, ethnischer Zugehörigkeit, religiöser oder politischer Überzeugung gehen, teilen wir andere Überschneidungen. Aus jeder dieser Zugehörigkeiten wurden schon einmal konkrete politische Forderungen in Namen dieser Gruppe abgeleitet – meistens von Personen, die von dieser Gruppe nie dazu ermächtigt wurden. Rothaarige etwa haben genetische Gemeinsamkeiten, also Gene, die dafür sorgen, dass sie rote Haare und oft auch Sommersprossen haben. Man könnte also zum Beispiel alle Rothaarigen dieser Welt für diskriminiert erklären. Man würde feststellen, dass Führungspositionen selten von Rothaarigen ausgeübt werden und dann eine Liga zur Förderung der Rothaarigen bilden. Diese Idee wird zum Beispiel in der Zeichentrickserie Southpark aufgegriffen. Der Schüler Eric Cartman, der charismatische Widerling der Serie, ist Opfer eines bösen Streichs geworden. Nachdem er selbst Rothaarige diskriminiert hat, haben ihn seine Mitschüler die Haare gefärbt und ihn glauben gemacht, er sei selbst ein Rothaariger. Verbittert darüber nutzt Cartman seine destruktive Energie um eine Vereinigung von Rothaarigen zu gründen und gegen alle Nichtrothaarigen zu agitieren, die angeblich die Rothaarigen schon seit Jahrhunderten unterdrucken. Die eigentliche Krone der Schöpfung seien aber die Rothaarigen. Schließlich geht er soweit, die Verfolgung aller Nichtrothaarigen zu inszenieren, bis ihm klar wird, dass er selbst gar nicht rothaarig ist und sich deshalb auch in Gefahr befindet. Darauf hin verändert er seine Haltung radikal und ruft zu Liebe und Toleranz zwischen Rothaarigen und Nichtrothaarigen auf.

Man kann sich nun darüber streiten, welche Eigenschaften genau zu wie viel Prozent genetisch anerzogen sind und welche Eigenschaften kulturell bedingt sind. Das ist wissenschaftlich sehr interessant und wird weiter verfolgt werden, politisch kommt es darauf aber gar nicht an. Jeder Mensch ist seine Glückes Schmied. In einer freien Gesellschaft hat jeder das Recht, mit dem Einsatz seiner Fähigkeiten unter der Wahrung der Rechte anderer das zu verwirklichen, was ihm erstrebenswert erscheint. Ob dies aus biologischen oder kulturellen oder rein individuell biographischen Gründen geschieht, ist dabei zweitrangig. Das Recht auf das Streben nach Glück heißt allerdings nicht, dass es eine staatlich garantierte Glücksgarantie gibt. Jeder Einzelne hat das Recht zu entscheiden, ob er sich für eine Karriere engagieren möchte oder ob er Kinder möchte oder beides. Einen Anspruch darauf, Karriere zu machen, Kinder zu haben oder beides gleichzeitig zu verwirklichen, den gibt es nicht. Ich kann versuchen meiner Veranlagung entsprechen zu handeln, ich kann aber auch gegen meine Veranlagung handeln. In einer freien Gesellschaft begrenzt die Veranlagung den persönlichen Entscheidungsspielraum nicht durch obligatorische Gesetzesnormen. Wenn ich unmusikalisch bin, darf mich niemand daran hindern, Musiker zu werden; ich sollte aber nicht fordern, dass ich die erste Geige bei den Berliner Philharmonikern spiele. Ich kann mich dafür entscheiden, meine Begabung zu nutzen, um Bücher zu schreiben; ich darf aber den Staat nicht dazu veranlassen, meine Bücher aufzukaufen, wenn andere sie nicht wollen.

Die Summe freier Entscheidungen kann natürlich zu statistischen Ungleichmäßigkeiten führen. Es wäre extrem merkwürdig, wenn sich ohne zentrale Planung, nur als Ergebnis individuellen Handelns, in jedem Bereich der Gesellschaft eine genaue statistisch repräsentative Abbildung der Gesamtgesellschaft ergeben würde. Vielleicht gibt es im Gemüsehandel mehr Türken als in anderen Branchen, in der Modebranche überdurchschnittlich viele Homosexuelle, unter Kulturjournalisten überdurchschnittlich viele Anhänger von Rotgrün und unter Wirtschaftsjournalisten überdurchschnittlich viele Liberale, an den Universitäten in den USA studieren überdurchschnittlich viele asiatische Studenten, unter den Offizieren der Bundeswehr gibt es wohl überdurchschnittlich viele Adlige, unter Lehrern und Erziehern gibt es überdurchschnittlich viele Frauen, unter Spitzensportlern überdurchschnittlich viele Afroamerikaner, so what? Alles nur Verschwörung? Alles nur Diskriminierung? Oder viel eher Kopplungseffekte, unterschiedliche Präferenzen, unterschiedliche Wertvorstellungen und Ideale?

Es ist schon auffällig, dass sich über die „Geschlechterungleichheiten“ in Unternehmensvorständen die ganze Republik mokiert, nicht aber über die Ungleichheiten etwa bei der Müllabfuhr. Dem ganzen Diskurs über Kind und Karriere liegt nämlich ein weiteres „soziales Konstrukt“ zu Grunde, nämlich ein ziemlich snobistisches Werturteil über verschiedene Lebenswege. Viele Frauen in der Unternehmensspitze: gut. Viele Frauen in der Heimarbeit: schlecht. Was macht aber die Mitgliedschaft in einem Vorstand „objektiv“ besser als sich um eine Großfamilie zu kümmern? Es geht hier um subjektive Präferenzen. Was dem einen sein Wiedehopf, ist dem andern sein Uhu. Es gibt keinen objektiv richtigen Lebensweg. Wenn jemand die Rechte andere nicht verletzt, dann ist es ethisch nicht weniger wertvoll, Schuster zu sein als Ingenieur, Hausfrau oder Zeitungsredakteur, Computerfreak oder Vereinsmeier, Spitzenmanager oder Landschaftsgärtner, Hausfrau oder Fernsehmoderatorin, Weltreisender oder Stubenhocker. Das auf dem Markt erzielte Einkommen sagt nichts über den „Wert“ der Arbeit oder die „Macht“ aus, sondern über das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Der Vorstand eines Dax-Unternehmens erfüllt eine wichtige ökonomische Funktion, genau wie die Hausfrau, die im Supermarkt für ihre Familie Konsumentscheidungen trifft.

Zu sagen, das eine zu erreichen sei besser als das andere zu erreichen, ist eine persönliche Vorliebe, kein Gott gegebenes Gebot. In der aktuellen Diskussion um die Frauenquote und das, was Frauen und Männer angeblich wollen und tun, werden einfach subjektive Präferenzen zur allgemeinen Norm erhoben. Beispielhaft zeigt sich das in den Aussagen der früheren „taz“-Chefredakteurin Bascha Mika, die ein Buch mit dem vielsagenden Titel „Die Feigheit der Frauen“ geschrieben hat. Sie erklärt: "Nach vierzig Jahren Geschlechtertheater müssen wir feststellen: Wir selber haben's vermasselt. Wir Frauen" Wir Frauen: Da ist es wieder, das Kollektiv. Sie fährt fort: "Ich spreche über Fehlentscheidungen der Frauen im persönlichen Umfeld, wo sie sich unterwerfen, angefangen bei der Liebesbeziehung, bei Hausarbeit, Familienarbeit und den Kindern." Das heißt übersetzt: Die Lage in Deutschland ist schlecht, weil nicht alle Frauen denselben Lebensweg gewählt haben wie die Autorin. „DER SPIEGEL“ nannte das „Ressentiment-getränkt.“ Das ist typisch für Menschen, die sich mit einem eingebildeten Kollektiv identifizieren, das sich aber nicht so verhält, wie man es von ihm erwartet. Die Folge ist oft ein Zustand persönlicher Kränkung.

In einer freien Gesellschaft steht es natürlich Bascha Mika frei, die Lebensweise von Hausfrauen nicht zu mögen. Es steht natürlich auch den Hausfrauen zu, die Einstellung von Bascha Mika nicht zu mögen. Solche gegenseitigen Vorbehalte sind an sich unproblematisch: Es ist grundsätzlich so, dass man dazu neigt, den eigenen Lebensstil für den Pfad der Weisheit zu halten. Problematisch wird es, wenn man diesen persönlichen Pfad der Weisheit zum Leitmotiv der Gesellschaftspolitik erheben und mit staatlichem Zwang durchsetzen möchte. Folgend dem kategorischen Imperativ jedes Lobbyismus: Handle stets so, dass der Staat Deine persönlichen Interessen und subjektiven Befindlichkeiten in den Rang eines allgemeinen gesellschaftlichen Problems erhebt, das einer gesetzlichen Lösung bedarf. In diesem Fall die Frauenquote.

Informationen:

Southpark: Eric Carman und die Rotschöpfe

MärkischeAllgemeine: Bascha Mika und die Feigheit der Frauen

13. Februar 2011

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