| |||||
![]() Jg. 1968, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "eigentümlich frei", Verleger (ef und Lichtschlag Buchverlag). ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: ef auf FacebookBesuchen Sie uns auch auf Facebook: |
Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: FDP kommt auf TourenLeistungsgerechte Ergebnisse Die leistungsgerechte Abstrafung der FDP gewinnt an Fahrt. „Fast drei Prozent“, so lautete einst der überspitzte Witz über die drei Buchstaben, der nun von der Realität eingeholt wird. Heute Mecklenburg-Vorpommern. In 14 Tagen Berlin. So kann es weitergehen in den Augen all der bürgerlichen Wähler vom September 2009, die von der FDP-Führung, der alten wie der neuen, seit zwei Jahren hemmungslos um ihre Stimme betrogen werden. Guido Westerwelle gilt als Polit-Roboter. Wer den Mann innerhalb weniger Tage mehrfach erlebt hat, weiß, was gemeint ist. Guido spult ohne jede Regung seine auswendig gelernten Phrasen ab – wort- und betonungsgleich in der Wiederholungsschleife. Dasselbe macht nun der Roboter für Arme im Amt des Generalsekretärs. Vier, fünfmal wurde Christian Lindner heute Abend im TV interviewt, immer dieselben Phrasen. Und was für welche: „Es ist tragisch, dass die liberalen Kräfte rausgeflogen sind und“ – jetzt Augenaufschlag, treuherzig um Anteilnahme in die Kamera winselnd – „dafür nun die Feinde der Demokratie von der NPD im Landtag sitzen.“ Was dem Mann aus Berlin offenbar keiner gesagt hat: Diese Nazis saßen bereits nach der letzten Wahl schon im Landtag. Es war kein Austausch der Art „Gute Liberale raus, schlechte Nazis rein“, sondern schlicht die (nicht erste) Abwahl einer Partei, die es nicht anders verdient hat. Dass die letzte „liberale“ Rückzugslinie des Christian Lindner ausgerechnet ein „wir sind aber doch nun wirklich nicht so böse wie die Nazis“ ist, geschenkt also in diesem Land, erregt nur noch Mitleid bei den allerletzten verbliebenen Wählern. Lindner kommt nicht entfernt in den Sinn, dass diese Nazis – und deren dauerschwätzender Spitzenkandidat Pastörs in „Meck-Pomm“ ist tatsächlich beinahe ebenso wenig talentiert wie der FDP-Sekretär, was beachtlich ist – auch deshalb im Parlament sitzen, weil wenigstens sie mangels Alternativen einen, wenn auch sehr unschönen, Kontrast zum Einerlei des Parteienkartells bieten. Eine Gegenstimme gegen milliardenschwere Euro- und Bankenrettungen, das hatte sich der Wähler einst von der FDP versprochen. Sie hat eine solche Position bekanntlich für ein paar Pöstchen verraten. In zwei Wochen geht’s weiter. Drei Prozent minus X. Ab dafür! 04. September 2011 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
| |||
| Copyright © 2010 Lichtschlag Verlag KG | Design and Programming by greybyte, using Django and Performancing's Modernpaper template. | |||||