27. Februar 2012

Gleichheit in der Österreichischen Schule "Frei und Gleich"

Das Kind mit dem Bade ausgeschüttet?

Nach dem gleichnamigen Vortragsmanuskript für den Club Unabhängiger Liberaler für Liberale aller Richtungen und aus allen Parteien, Wien, August 2011

Zusammenfassung

Mit den Arbeiten von Rothbard und Hoppe hat sich die Österreichische Schule von einer rationalen Nationalökonomie fortentwickelt zu einer rational begründeten Ethik. Die Struktur dieses Denkgebäudes wird verdichtet abgebildet und das früher angedachte Dritte Axiom logisch folgerichtig entwickelt.

In der neuen Formulierung der eigenständigen Gleichrangigkeit der selbsteigentümlichen Wertrechtsträger wird eine stringente, widerspruchsfreie und sachlich zutreffende Repräsentation der conditio humana gefunden, die anstelle der unscharf gefassten appellativen „Gleichheit“ der Menschen als Menschen deren „Würde“, das heißt Stellung, abbilden kann.

Dies ist die spiegelbildliche Entsprechung der Dekonstruktion des überfrachteten und dadurch diffusen Freiheitsbegriffs zu einer simplen Definitionsgleichung bei gleichzeitiger Fundierung des Desideratums der Freiheit in der soliden Deduktion des Selbsteigentums als Datum aus dem selbstevidenten Handlungsaxiom.

Weiterer Klärungsbedarf bezüglich des Axiomcharakters des Satzes von der eigenständigen Gleichrangigkeit der selbsteigentümlichen Wertrechtsträger wird aufgezeigt und dessen Verhältnis zur Universalisierbarkeitsforderung aller ethischen Maximen angesprochen.

Die begrenzte Reichweite auch der so erweiterten Theorie in der ethisch sauberen Lösung von Konflikten wird aufgezeigt.

Vermutlich ist im öffentlichen Diskurs kein anderes Wort so überfrachtet in Anspruch genommen worden wie das der Freiheit. Sind so entfernte und gegenläufige Inhalte wie zum Beispiel nationale Freiheit, Fieberfreiheit und Freiheit als Notwendigkeit auf einen Begriff zu bringen? Selbst in der österreichischen Tradition gibt es weit mehr als nur Bedeutungsnuancen, wenn von Freiheit die Rede ist, die im wesentlichen mit der mehr oder weniger erfolgten gedanklichen Überwindung  von Staat zu tun haben. Immerhin ist Freiheit in der liberalen Ideengeschichte der identitäts- und namensstiftende Zentralbegriff.

Anders der Begriff der Gleichheit, der außerhalb der liberalen Tradition fast synonym für Gerechtigkeit steht und im Zweifelsfall die Freiheit meist an die Wand drückt. Dem sakrosankten Status der Gleichheit auf der einen Seite entspricht dabei die Tabuisierung von Gleichheit auf der anderen, der österreichischen Seite. Sie beschränkt sich darauf, das Tabu des etatistisch-sozialistischen Gegners aufzubrechen, ignoriert dadurch aber selbst die Frage, inwieweit Menschen als Menschen eben doch in irgendeiner Weise „gleich“ sind. Die Österreichische Schule postuliert zwar die Gleichheit vor dem Recht, verzichtet aber darauf, die Reichweite des Begriffs der Gleichheit theoretisch abzubilden. Dies, so meine ich, ist einer der Gründe für die relativ geringe Akzeptanz ihrer Ideen in intellektuellen und semiintellektuellen Kreisen: Vom egalitären Sozialismus fühlt sich mancher mitgenommen, vom elitären Liberalismus aber ausgegrenzt.

Was tun, wenn fast alle Wörter schiefe, schwammige Begriffe bezeichnen und zwischen Mund und Ohr umgedreht werden wie von einer dysfunktionalen Autokorrektur? Es hilft allein die Arbeit an und auf einem Fundament von expliziten Grundannahmen, die apriorisch selbstevident sind, überprüfbar und widerspruchsfrei sowie generell anwendbar. Was hierauf gebaut wird, muss geradlinig der strengen Logik gehorchen, anstatt sich gewunden an Konvention oder Interesse anzupassen.

Obwohl die formallogische Stringenz-Forderung spätestens seit Ludwig von Mises Kernbestand österreichischer Epistemologie ist, ist erstaunlicherweise die Struktur des austrolibertären Gedankengebäudes nirgends als solche expliziert worden, soweit ich sehe. Lassen Sie mich das zunächst in der gebotenen Kürze versuchen, bevor ich aus dieser logischen Struktur heraus darauf komme, was mit dem Begriff der Gleichheit sinnvoll gefasst werden kann. Die Arbeit richtet sich an Kenner der theoretischen Schriften insbesondere von von Mises, Rothbard und Hoppe, aber auch von de Jasay, weshalb sie auf gründliche und vollständige Ausarbeitung der angesprochenen Inhalte zugunsten einer klaren Übersicht verzichten kann.

Zur Darstellung der logischen Struktur verwende ich das folgende begriffliche Instrumentarium:

1. Ein Axiom ist ein Satz, der folgende fünf sich teilweise überschneidenden Bedingungen erfüllt: Er ist erstens selbstevident in reflektiver eher als intuitiver Weise. Ein Axiom ist zweitens apriori gültig, das heißt nicht auf historische Erfahrung angewiesen. Drittens ist es nicht reduzierbar, also nicht Folge eines anderen Satzes. Viertens ist es universalisierbar, also umfassend anwendbar, und fünftens ist es nicht widerlegbar ohne performativen Widerspruch. Den experimentell-spielerischen Axiombegriff eines willkürlich und beliebig gewählten Ausgangspunktes für ein formales Gedankengebäude lasse ich hier ausser Betracht und folge von Mises, der in Abgrenzung hiervon von der „Kategorie“ spricht: Das menschliche Handeln ist ihm eine „ultimative Gegebenheit“.

2. Eine Deduktion ist ein Satz, der gewonnen wurde durch logischen Schluss aus der Anwendung eines oder mehrerer Axiome auf eine bestimmte Situation.

3. Eine Definition ist ein Satz, der für einen bezeichneten komplexen Sachverhalt eine Kurzformel angibt. Sie ist nicht ein Ergründen eines verborgenen Inhalts eines Begriffes, hat also keinen Erkenntniswert.

Die so aufzustellenden Sätze sind, ähnlich denen der Mathematik, vordergründig oft banal, gewinnen ihre Brisanz aber aus der Verknüpfung miteinander und in der stringenten Anwendung. Ein möglicher und in sich schlüssiger linearer Weg durch die multirelationale, also quasi räumliche Struktur des Gedankengebäudes ist somit der folgende:

Das erste Axiom: Die rationale Wahlhandlung

Das fundamentale Axiom der rationalen menschlichen Wahlhandlung, kurz der Handlung, bezeichnet die Rationierung knapper Mittel zum Erzielen von Zwecken. Denken und Handeln sind zwei Aspekte derselben Sache, nämlich der realen, nicht nur reflektiven, sondern aktiven Beziehung des Menschen zur Außenwelt. Die Kategorie des rationalen Handelns überwindet die idealistische Kantsche Kluft zwischen Denken und Realität, zwischen Innen- und Außenwelt, zwischen Sein und Bewusstsein. Rationales Handeln bedeutet immer eine Wahl zwischen sich gegenseitig ausschließenden Zuständen von Geben und Nehmen, gegebenenfalls über mehrere Zwischenziele ausgerichtet auf ein strategisches Ziel. Dies gilt genauso im Außenverhältnis der Tauschhandlung mit anderen wie im Innenverhältnis des Tauschs alternativer Verwendungen der eigenen Körperzeit für dieses oder jenes Ziel der inneren Wertehierarchie. Der entscheidende Unterschied zwischen menschlichem und tierischem Wesen scheint auch heute noch im Zweck-Mittel-Denken zu bestehen, das den basalen Verhaltensmechanismen angelagert ist und diese überlagern und überwölben kann.

Die erste Deduktion: Das Selbsteigentum

Die erste Deduktion aus dem Handlungsaxiom ist nun, dass der Handelnde sich selbst gehören muss, da er ja mit seinem Körper eine abgesonderte eigene Einheit bildet, das heißt uneingeschränkt in direkter Kontrolle über die Ressourcen seines Körpers verfügen und also eigene Wahlhandlungen ausführen kann. Selbsteigentum als Eigentum am eigenen Körper schließt fremde Verfügung aus. Jede andere Zuweisung des Verfügungsrechts – ganz oder teilweise – an andere verliert die ethische Legitimität durch die Nicht-Universalisierbarkeit der Herren-Sklaven-Einteilung, oder sie führt zum performativen Widerspruch beim Versuch, das Primat der Gesellschaft zu begründen: Kein Mitglied einer Gesellschaft von Gemeinschafts-Eigentümern könnte auch nur sein Stimmband benutzen, das ihm nicht exklusiv gehört, um der Gemeinschaft einen Vorschlag zu machen oder dem Vorschlag eines anderen zuzustimmen. Durch Ausschluss folgt also aus dem Handlungsaxiom das uneingeschränkte Selbsteigentum. Da also nicht unreduzierbar, ist es nicht selbst ein Axiom, wie häufig zu lesen, so auch etwa bei Rothbard. Seinen begrifflichen Status erhält es als zwingende logische Deduktion aus der rationalen Wahlhandlung.

Die erste Definition: Die Freiheit

Statt das „Wesen“ der Freiheit und ihre Bedingtheiten ergründen zu wollen, postuliert de Jasay einfach die vorläufige Freiheitsvermutung für alles, was jeweils mit den eigenen Ressourcen ausführbar ist. Eine solche Handlung  ist legitim, solange die verwendeten Ressourcen rechtmäßig erworben sind und durch die Handlung nicht entweder fremde Rechte verletzt werden oder eigene Pflichten mich abhalten. Dann kann Freiheit negativ definiert werden als die Abwesenheit von willkürlichem Zwang.

Die zweite Definition: Die Willkür

Im Sinn von Definitionen, also Kurzformeln, bedeutet Willkür die Verletzung des Eigentums durch andere Selbsteigentümer ohne vertragliche Zustimmung.

Die dritte Definition: Der Vertrag

Der Vertrag bezeichnet eine freiwillig zustande gekommene Übereinstimmung über die Übertragung von Rechten und Pflichten.

Die zweite Deduktion: Der freie  Wille

Das zum Überleben notwendige Wissen ist dem Menschen nicht angeboren; die bloße Tatsache, dass er hierzu seinen Verstand gebrauchen muss und also die Wahlhandlung ausübt, dies zu tun oder mehr oder weniger zu unterlassen, beweist, so Rothbard, dass er einen über das Deterministisch-Naturhafte hinausgehenden freien Willen hat, der sich damit deduktiv aus dem Begriff der rationalen Wahlhandlung ergibt. Die Sphäre des freien Willens wird am genauesten bezeichnet durch die nur dem Menschen offenstehende fundamentale Wahl, sich rational oder irrational zu verhalten gemäß den menschlichen oder den tierischen Aspekten seiner Natur. 

Die vierte Definition: Das Recht

Das Eigentumsverhältnis des Individuums gegenüber seinem Körper und den Produkten seiner primären Aneignung durch Arbeit sowie den durch vertraglichen Tausch erworbenen Titeln heißt Recht.

Damit ist jedes Recht ein Eigentumsrecht; die traditionell im Plural genannten „property rights“ sind im Kern nur dieses eine Recht, das allenfalls durch komplexe Tauschbeziehungen und Anteilsbildungen kompliziert wird, so dass man von primärem und sekundärem Recht sprechen kann, nicht aber von unabhängigen „Rechten“. Dagegen hat alles positive Recht rein deklamatorischen Charakter und wird durch Macht und/oder Konvention, eben Gemeinheit, gestützt, könnte also auch anders sein; positives Recht hat aber keine rational-ethische Substanz. In der Tat ist dieses „Jederzeit-auch-anders-sein-Können“ der einzige gemeinsame Nenner positiven Rechts, was in wahrscheinlich jeder historischen Dimension sichtbar wird, Geschichte geradezu eigentlich ausmacht.

Die fünfte Definition: Die Pflicht

Vertraglich geschuldete Arbeit heißt Pflicht. Damit wirkt ein Vertrag, der Pflichten enthält, in die Zukunft. Da der Wille sich nicht selbst aufgeben kann, muss ein geordneter Rückzug aus einer vertraglichen Pflicht möglich sein. Jeder derartige Vertrag enthält daher explizit oder über den Rechtsweg implizit eine alternative Form der Erfüllung einer übernommenen Pflicht etwa in der Art einer Überschreibung von Rechtstiteln im Fall der Nichterfüllung. Diese geht über die reine Annullierung und Rückabwicklung des Vertrages hinaus.

Die sechste Definition: Die Arbeit

Zielgerichtete Tätigkeit zur Überwindung einer Mangelsituation heißt Arbeit. Sie ist insofern nur ein allerdings typischer Sonderfall der menschlichen Wahlhandlung, als sie durch Tätigkeit in der Gegenwart einen aktuellen oder als konkret oder potentiell antizipierten Mangel erst in der Zukunft beheben will.

Diese begriffliche Nähe zur Handlung, die etwa im romanischen „neg-otio“, also „Nicht-Muße“ zum Ausdruck kommt, mag für eine gewisse Verwirrung in der Ideengeschichte verantwortlich sein: Rothbard bezeichnet die Arbeit, respektive deren Unannehmlichkeit, an einer Stelle als Axiom beziehungsweise Postulat. Bei anderer Gelegenheit ist das „weniger wichtige“ „subsidiäre Postulat“ der Muße als Konsumgut, das „eigentlich empirisch“ sei, dann schon „eigentlich“ nicht mehr „nötig“. In der „Nationalökonomie“ von 1940 dagegen lehnt von Mises den apriorischen und damit axiomatischen Charakter des Satzes vom Arbeitsleid ab, indem er feststellt, dass die praxeologische Erfahrung, hier eben die des Arbeitsleides, immer die apriorische Theorie des Handelns voraussetzt und nicht umgekehrt. 

Das zweite Axiom: Die Diversität der Ressourcen

Die in der Natur des eigenen Körpers und der Umwelt vorgefundenen Ressourcen sind knapp und ungleichmäßig verteilt. Alle als solche bekannten und zugänglichen Ressourcen der äußeren Welt sind bereits Eigentum der Erstnutzer und ihrer Rechtsnachfolger. Neue können geschaffen werden, indem ein Zugang zu bisher nicht Zugänglichem geschaffen wird oder wenn bisher nicht genutzte Eigenschaften nutzbar gemacht werden, sei es von frei verfügbaren Sachen oder solchen, die vertraglich in das Eigentum übergegangen sind.

Der epistemologische Status des Satzes als Axiom gründet sich darauf, dass er einerseits keine banale Definitionsgleichung ist, andererseits nicht deduzierbar aus Bekanntem ist, sondern stattdessen ein primäres Phänomen, nämlich die Entdeckung der Welt als Lebensraum in reflektiver Weise universell gültig beschreibt, wobei der Versuch der logischen Widerlegung sofort in den Selbstwiderspruch der besseren und also ungleich verteilten Einsicht geraten würde.

Die dritte Deduktion: Das Eigentum

Durch gezielte Veränderung von in der Natur vorgefundenen Ressourcen werden diese zum Eigentum des Arbeitenden. Entgegenstehende Eigentumsansprüche müssen durch objektive Spuren von Arbeit des Anspruchstellers oder durch ein per Vertrag auf ihn übertragenes gültiges Recht nachgewiesen werden.

Die vierte Deduktion: Der Tausch

Humane Gesellschaft entsteht durch Tausch von Rechten durch Vertrag. Im Gegensatz zum Herrschaftsverhältnis respektiert das Vertragsverhältnis das Recht, also das Eigentumsverhältnis zwischen dem Individuum und seinem rechtmäßigen Besitz als Ergebnis von Selbsteigentum, welches wieder Ausfluss der den Menschen von anderen Tieren abgrenzenden rationalen Wahlhandlung ist.

Die fünfte Deduktion: Das Unrecht

Invasion in fremdes Eigentum durch Aneignung oder unvereinbarten Eingriff ist Unrecht und begründet den Anspruch auf Wiedergutmachung. Ein Eigentumsverhältnis erlischt nicht durch fremde Inbesitznahme, ebenso wenig wie ein einseitig gebrochener Vertrag durch den Vertragsbruch annulliert wird. Indem sie keine fremden Rechte verletzt, ist die gewaltsame Wiederaneignung von Entwendetem respektive die Wiederherstellung vertraglicher Rechte eine Freiheit für den Geschädigten und seine Erben.

Die sechste Deduktion: Die Sanktion

Sanktion gegen Vertragsbruch besteht im verminderten Wert der Leistungsangebote des Vertragsbrüchigen. Das Risiko des Vertragsbruchs wird von allen potentiellen Vertragspartnern gemäß zugänglicher Vorinformation in den Wert einkalkuliert, so dass ein Leistungsverweigerer seine vorteilhaften Tauschgelegenheiten drastisch reduziert finden wird. Dies ist eine faktisch-nüchterne Feststellung als Ausfluss alternativloser normativer Ethik. Strafe, die über die Wiederherstellung verletzten Rechts hinausgeht, hat dagegen den Charakter von Willkür, auch wenn sie durch breiteste Konvention gedeckt ist.

Die siebente Deduktion: Die Versicherung

Versicherung gegen Schäden durch Vertragsbruch, Unrecht und Risiko kann vertraglich vereinbart werden.

Durch Zusammenschluss und Beauftragen von Agenten kann versucht werden, die Wiedereinsetzung in verletzte Rechte sowie die Begrenzung von Schäden zu optimieren. Im Vertragsverhältnis hat ein Anbieter einer bezüglich Ausfall und Haftung versicherten Leistung bessere Tauschgelegenheiten als ein nicht versicherter Anbieter.

Im Versicherungsfall verläuft die Restitution und Schadensbegrenzung primär von der Versicherung zum Geschädigten. Im Fall von Fremdverschulden, also bei Vertragsbruch und Unrecht, verläuft die sekundäre Restitution, gegebenenfalls unter Anwendung von Zwangsmitteln, also unter Gebrauch der Freiheit, vom Schädiger an die Versicherung. Die prinzipiell überlegene Produktivität der Versicherungslösung im Sektor Sicherheit und den systematisch zivilisierenden Effekt hat Hoppe besonders herausgearbeitet.

Die achte Deduktion: Der Preis der Versicherung

Der Preis der Versicherung reflektiert das eigene Vertragsverhalten. Das macht Vertragstreue in jeder Situation zum Eigeninteresse und ist, auf das materielle Eigeninteresse heruntergebrochen, der Kern der zivilisierenden Kraft der privaten Sicherheitsproduktion.

Die neunte Deduktion: Der Rechtsweg

Der Rechtsweg in Vertragsfragen kann frei vereinbart werden. An Rechtssicherheit interessierte Parteien sind sämtliche Inhaber von Rechten, sei es an sich selbst, an Angeeignetem, Getauschtem oder an vertraglich definierten Leistungen. Gegenüber Vertragspartnern, insbesondere gegenüber Versicherern für Schadensrisiken, Ausfall, Unrecht und Haftung, besteht daher das Interesse, sich vor Eintritt eines Schadensfalls auf einen Schiedsrichter zu einigen. Konkurrierende Schiedsrichter können ihre Dienste anbieten, jeweils in voller Koalitionsfreiheit in der Breite, also räumlich und fachlich, sowie in der Tiefe, also im Revisionsfall.

Die siebente Definition: Der Wert

Das Maß an Einschränkung von Freiheiten und Rechten, das der Einzelne bereit ist hinzunehmen, um Eigentum an einer Sache zu erwerben, heißt Wert. Es gibt keinen Wert an sich. Wert existiert nur in der real getätigten Wahl eines Wählenden, zum Beispiel Käufers, der die gewählte, zum Beispiel gekaufte, Sache höher bewertet als die hergegebene. Diese Bewertung ist Ausdruck einer jeweils individuellen und jederzeit variablen Werteskala, auf der der Wert gleicher Einheiten der gleichen Sache jeweils unter anderem abhängt von der Menge bereits oder noch vorhandener Einheiten der Sache sowie vom Vorhandensein von variablen Mengen anderer Sachen. 

Die achte Definition: Die Sachen

Materielle Gegenstände, Dienstleistungen oder ideelle Entitäten heissen Sachen. Sie treten rein oder gemischt auf und unterliegen sämtlich der Einordnung in die jeweilige Wertehierarchie gemäß ihrer relativen Knappheit in Bezug auf verfolgte Ziele.

Die neunte Definition: Die materiellen Gegenstände

Frei verfügbare Gegebenheiten wie Licht und Luft oder knappe Ressourcen wie Waren und Lebenszeit heißen materielle Gegenstände. Alles, was als Mittel eingesetzt werden soll, um Zwecke zu erreichen, ist knapp und unterliegt daher der Abwägung, in welchem Maß es zum Erreichen welchen Zwecks eingesetzt werden soll. Dies begründet seinen Charakter als ökonomisches Gut. In dem Maß, in dem sie jederzeit und in beliebiger Menge am jeweiligen Ort verfügbar sind, zählen etwa Luft, Licht, Wasser, Land zu den allgemeinen Daseinsumständen, die bei veränderten Verhältnissen, nämlich bei eintretender Knappheit, zu einem ökonomischen Gut werden.

Die zehnte Definition: Die ideellen Entitäten

Geistige Zustände im eigenen Kopf oder in fremden Köpfen heissen ideelle Entitäten. Die Tatsache, dass wir in der intrapersonalen Wertehierarchie ideelle Entitäten stets gegen materielle Gegenstände und Dienstleistungen abwägen müssen, bedeutet, dass diese sehr wohl in den Bereich der Ökonomie gehören und das nur materiell oder gar nur monetär interpretierte Konzept des „homo oeconomicus“ wohl absichtsvoll zu kurz greift.

Ein Eigentumsverhältnis gegenüber einer ideellen Entität, also ein Recht an ihr, ist gegenüber dem geistigen Zustand im fremden Kopf nicht denkbar, da dessen freier Wille unveräußerlich ist. Jeder Begriff von Ehre erhebt aber genau diesen Anspruch auf das Eigentum an fremden Köpfen. Da dieser Anspruch illegitim ist, kann er nur mit Gewalt oder deren Androhung im Rahmen einer Konvention durchgesetzt werden.

Die zehnte Deduktion: Die Arbeitsteilung

Arbeitsteilung erhöht die Produktivität und damit die Summe des Wohlstands aller Beteiligten und jedes Beteiligten. Die Erfahrung lehrt, dass höhere Produktivität durch Arbeitsteilung entsteht, weil die Ungleichheit der menschlichen und außermenschlich-natürlichen Ressourcen besteht und alle Teilnehmer, auch der schwächste, durch Arbeitsteilung ihre jeweiligen Ziele besser verwirklichen können als in Autarkie. Dies ist die Ursache, warum der Mensch als soziales Wesen erfolgreich ist, nicht seine Hingabe an einen mythischen Moloch namens Gesellschaft.

Die elfte Deduktion: Das Geld als Medium des Tauschs

Als Medium des Tauschs kommt jede Ware in Frage, auf die sich die Vertragsparteien einigen. Nur eine als solche wertgeschätzte Ware, die also einen nicht-monetären Wert hat, eignet sich als universelles Tauschmedium, da sie nicht beliebig vermehrbar ist. Sekundär wünschenswerte Eigenschaften einer Geldware sind Beständigkeit, Teilbarkeit, Transportierbarkeit.

Die zwölfte Deduktion: Die Unveräußerlichkeit

Äußerungen des Selbsteigentums sind veräußerlich, das Subjekt des Selbsteigentums ist unveräußerlich. Weil Arbeit eine Äußerung des Selbsteigentums und des freien Willens ist, ist sie selbst und sind ihre Produkte veräußerbar. Da der freie Wille nicht ablegbar ist, kann weder er selbst noch sein Träger, das Selbst als Selbsteigentümer, veräußert werden.

Die dreizehnte Deduktion: Das Wertrecht

Wenn unsere Lebenszeit und unsere Gesundheit unbegrenzt wären, gäbe es weder die Notwendigkeit, zwischen Zielen zu wählen, noch die, Mittel zu rationieren. Denn, wie langsam auch immer, irgendwann sind alle Mittel erworben, jedes Ziel zu verwirklichen, auch die gegensätzlichsten wie den Nobelpreis in Philosophie und den Titel des Schwergewichtsweltmeisters im Boxen. Da nicht zwei Körper zugleich am gleichen Ort sein können, gäbe es nur die Einschränkungen der Zeit und des Ortes.

In dieser Situation gäbe es auch wenig, wenn überhaupt einen, Grund, zu werten. Die permanenten Wertungen hingegen, die wir unter den Bedingungen der Knappheit von Lebenszeit und Gesundheit ständig zu üben gezwungen sind, beziehen sich letztlich genau auf diese Knappheit des Selbsteigentums. Wir können nicht warten, bis sich eine Mitfahrgelegenheit zu Glück und Weisheit ergibt, sondern müssen unsere begrenzten Mittel jetzt in die Hand nehmen, um das eine oder andere zu erreichen: Wir müssen handeln. Die Quelle all unserer Wertungen ist das, was Hoppe die Körperzeit genannt hat. Daran richten wir unsere jeweils eigenen Wertungen aus, die sich in Wahlhandlungen manifestieren. Die Wertungen als ideelle Entitäten sind unser Eigentum, das heißt, wir haben ein Recht an unseren Wertungen, sagen wir: als Selbsteigentümer haben wir das Wertrecht.

Das dritte Axiom: Die Gleichrangigkeit der Gleichberechtigten

Dem gleichen Wertrecht unveräußerlichen Selbsteigentums kommt interpersonale Gleichrangigkeit zu.

Eine einheitliche Bedrohung kann das Selbsteigentum mehrerer Wertrechtsträger betreffen. Als plakative Beispiele seien genannt ein aktueller Angriff eines Staates oder einer staatsbildenden Herrschaftsmacht auf eine staatsfreie Gesellschaft, ein Flächenbrand, eine Bedrohung mit großflächig wirksamen (ABC-) Waffen oder auch eine Geiselsituation etwa im Flugzeug. Maßnahmen gegen derartige kollektiv wirksame Gefahren sind in ihrer Wirkung in jedem Fall kollektiv, auch wenn sie je nach Situation individuell planbar und durchführbar sein sollten. Wir nennen sie hier unteilbare Maßnahmen. Über Wirksamkeit und Unwirksamkeit verschiedener in Frage kommender unteilbarer Maßnahmen der Prävention, der Abschreckung, der Gefahrenabwehr und der Schadensbegrenzung können die real oder vermeintlich in ihrem Selbsteigentum Bedrohten unterschiedlich urteilen, was ethisch konfliktfrei möglich ist.

Kollektiv Bedrohte können aber auch dissentieren, was die Einschätzung des eigenen Gefahrenpotentials der diskutierten, individuell oder kollektiv durchzuführenden unteilbaren Abwehr-, Abschreckungs- und Verteidigungsmaßnahmen für ihr jeweiliges Selbsteigentum angeht. Sofern tatsächlich weder die vom Angriff noch die von der Verteidigung ausgehende Gefahr für Leben und Gesundheit personal bestimmt zuzuordnen ist, ergibt sich hier eine prinzipiell andersartige Konfliktsituation, die mit den Axiomen der menschlichen Wahlhandlung und der Diversität und den Deduktionen daraus nicht hinreichend beschreibbar ist: Für eine Tat des Angreifers bleibt der Angreifer verantwortlich, auch wenn ein Abwehrversuch ihn in der Einschätzung eines Besänftigungs-Taktikers gereizt haben mag. Die von einer Verteidigungsmaßnahme selbst aber ausgehende kollektive Gefahr wird nur von denen gerechtfertigt, die sie niedriger einschätzen als die vom primären Angriff ausgehende Gefahr. Der neuartige Konflikt entsteht erst da, wo Dissentierende gefährdet oder geschädigt werden, die lieber die Gefahr der primären Bedrohung akzeptiert hätten oder auch eine andere, alternativ aber nicht gleichzeitig mögliche Abwehr gewählt hätten.

Da auch eine Nicht-Handlung eine Handlung bedeutet, ist dann eine Handlung gegen die berechtigte Wertung von Selbsteigentümern und damit eine Verletzung von Selbsteigentum unvermeidlich. Gleichzeitig ist die Delegation einer solchen Entscheidung an eine wie immer legitimierte Institution nicht möglich, da das Selbsteigentum und damit der freie Wille unveräußerlich sind.

Diese offensichtliche Dilemmasituation wirft die Frage der interpersonalen Wertigkeit von konkurrierenden Rechten auf. Da interpersonale Tauschbarkeit nicht gegeben ist, kann eine Gleichwertigkeit des Selbsteigentums als Wert-Bezugspunkt aller Wertrechtsträger nicht deduziert, sondern nur eigenständig angenommen werden. Eine solche Annahme liegt nicht nur intuitiv, sondern auch reflektiv nahe, weil sonst die Forderung an jede ethische Maxime, für alle gleichermaßen zu gelten, also universalisierbar zu sein, offensichtlich keinen Sinn hätte. Denn diese Forderung der Universalisierbarkeit beschreibt ja gerade eben die prinzipiell gleiche Stellung aller Menschen gegenüber der conditio humana, die, wie immer man sie fasst, von einem gleichen Lebensrecht ausgeht, das heißt von einem gleichen Eigentumsverhältnis zum eigenen Körper, und damit von der Gleichwertigkeit des Selbsteigentums, ansonsten sie eine conditio domini servique wäre.  

Um dem beschriebenen Umstand Rechnung zu tragen, dass mangels Tauschbarkeit der Begriff vom Wert, wie er in der siebenten Definition bestimmt wurde, hier nicht anwendbar ist, soll stattdessen vom Gewicht, von der Gültigkeit, oder vorzugsweise vom interpersonal gleichen Rang der Gleichberechtigten die Rede sein.

Der daher so lautende Satz von der eigenständigen Gleichrangigkeit des interpersonal gleichen Wertrechts ist also intellektuell selbstevident, universalisierbar und apriori historischer Erfahrung gültig, ferner nicht deduzierbar. Das letzte für den Status eines Axioms zu erfüllende Kriterium ist der Selbstwiderspruch, in den sich seine Antithese zwangsläufig verstricken müsste.

Diese Antithese muss rechtfertigen, warum die Werteskala des einen Wertrechtsträgers höherrangig sei und damit Anspruch habe, vom anderen nicht-übereinstimmenden Wertrechtsträger übernommen zu werden. Sie könnte dies erstens und insbesondere tun, indem sie die Eigenständigkeit der Gleichrangigkeit angreift. Dazu müsste sie das Primat der Gesellschaft gegenüber dem Individuum begründen — und sich damit in den vorher skizzierten Selbstwiderspruch dessen verlieren, der mit seinem ihm nicht exklusiv gehörenden Stimmband das Selbsteigentum bestreiten will.

Ein zweiter Ansatzpunkt, die Gleichrangigkeit des Wertrechts zu bestreiten, ist die Behauptung einer besseren Tauglichkeit der eigenen Wertskala in objektivierbarer Weise, zum Beispiel durch Mehrheit, akademischen Grad, theoretische Stringenz oder historische Erfahrung einschliesslich des eigenen ökonomischen Erfolgs. Damit begäbe sich der so Argumentierende seiner eigenen Werteskala, da er eine darüber stehende objektive Werteskala behauptete, die jede andere, und damit auch die seine, außer Kraft setzte. Er könnte nicht mehr als „Ich“, das heißt als Handelnder, argumentieren, sondern müsste ideelle Entitäten jenseits der Kantschen Kluft zwischen Sein und Bewusstsein bemühen, die damit auch noch außerhalb der von Misesschen Kategorie des Handelns stehen. Der Selbstwiderspruch scheint hier die Form zu haben: Ich weiß, dass ich nichts weiß, das aber ganz bestimmt. Doch das überlasse ich lieber den Fachphilosophen — so dass hier der Axiomcharakter des Satzes von der Gleichrangigkeit der Wertrechte nur vorläufig angenommen werden kann.

Die vierzehnte Deduktion: Die Exit-Option

Der von einer unvermeidlichen unteilbaren fremden Handlung in seinem Selbsteigentum betroffene dissentierende Wertrechtsträger hat die Exit-Option.

Dies ist die einzige Lösung in einem solchen unausweichlichen und territorial begrenzten Konfliktfall, bei der eine Verletzung von Selbsteigentum vermieden werden kann. Dass derjenige, der die Exit-Option wahrnimmt, dabei eine eventuell drastische Minderung des Marktwertes zurückgelassener Immobilien erleidet, ist nicht zu beanstanden, denn sie ist kein Eingriff in seine Rechte, also sein veräußerliches Eigentum, sondern lediglich der normale Vorgang, dass der Tauschwert eines Eigentums jederzeit von der Wertehierarchie von anderen abhängt.

Eine generell vielleicht nicht befriedigend zu lösende Frage in verschiedenen solchen hypothetischen Situationen ist allerdings, wer das Territorium der behaupteten Gefahr verlassen muss, gegebenenfalls auch auf Dauer. Ohne hier alle möglichen Fälle durchzuspielen, kann wenigstens klar gesagt werden, dass dies neben der Einschätzung der Gefahrenlage vor allem von den differenzierten materiellen Möglichkeiten der Abwehr abhängt. Mangels interpersonaler Vergleichsmöglichkeit ist jedenfalls ein am größten Glück der größten Zahl orientierter Versuch der Zuschreibung abwegig.

Ein viel größeres Problem dürften Situationen darstellen, in denen eine territoriale Begrenzung nicht ausreichend plausibel ist und also die Exit-Option nicht zur Verfügung steht. Auch wenn das Leben schon immer eine höchst unsichere Veranstaltung war und auch Natur das Leben auf jeder Ebene bedroht, kann doch nicht übersehen werden, dass menschliches Handelns, das im Gegensatz zur Varianz natürlicher Gegebenheiten eine ethische Kategorie bedeutet, mit fortschreitender Technik eine fortschreitende und globale Reichweite bekommt. Es sieht so aus, als stoße hier auch das Theoriegebäude der Österreichischen Schule an seine Grenze, jenseits derer theoriefreie Faktizität, etwa die der Lüge und der Macht, noch ungebremster herrscht als diesseits jener Grenze.  

Was ist gewonnen? Das mehr oder weniger vorbewusste Motiv, die gefühlte „Gleichheit“ zu verteidigen, hat zu abenteuerlichsten Verrenkungen im Denken geführt. Zu den etablierten Verhaltensschemata in der höheren Tierwelt gehört die Erkennung der eigenen Art. Der Versuch, diese biologisch gegebene Gleichheit auch philosophisch abzubilden, hat offenbar zu leichtfertigen Gleichsetzungen geführt, die ihrerseits in Konflikt gerieten mit empirischen Daten. Versuchen, die faktische Ungleichheit durch eine dahinterstehende „eigentliche“ Gleichheit wegzudiskutieren, fehlt oft nicht der „gute Wille“, nämlich die Anerkennung der „Würde“ auch des wenig begabten oder wenig angepassten Menschen, es fehlt diesen Nivellierungs- und Aufrechnungsversuchen aber auch nicht die lächerliche weil unwahrhaftige Bemühtheit.

Die obigen Ausführungen schlagen vor, den Begriff der Gleichheit in Bezug auf „den Menschen“ aufzugeben. Stattdessen glauben sie, im Begriff der eigenständigen Gleichrangigkeit der selbsteigentümlichen Wertrechtsträger die conditio humana, also die Würde des Menschen richtig, stringent und widerspruchsfrei abgebildet zu finden.

An die Stelle der behaupteten „Gleichheit“ tritt die logisch und sachlich treffende Bestimmung der Gleichrangigkeit unter Menschen. Sie kann das Würdebedürfnis auch derer befriedigen, die in Verteidigung der Menschenwürde meinten, die „Gleichheit“ postulieren zu müssen. In guter Entsprechung tritt an die Stelle der „Freiheit“, die hier zu einem bloßen Definitionsbegriff geschrumpft ist, die logisch und sachlich treffende Bestimmung des exklusiven und unumschränkten Selbsteigentums. Sie kann das Individuierungsbedürfnis auch derer befriedigen, die in Verteidigung des Individuums meinten, den Freiheitsbegriff als Zentralbegriff überladen und überlasten zu müssen.


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