24. Januar 2014

Schöne neue Welt Stupid White Man

Konformismus ist gar nicht so schwer, wenn man kein Hirn und Rückgrat hat

Die Chancen und Möglichkeiten im Europa unserer Tage sind äußerst ungleich verteilt. Das beginnt bereits bei der Geburt. Wer zwei einheimische Eltern und einen Penis hat, der hat von Anfang an denkbar schlechte Karten. Schließlich zählen zu den potenziellen Vorfahren eines solchen Kindes Kreuzritter, Mitglieder der Waffen-SS, Kolonialbeamte in Schwarzafrika oder – und das ist wahrscheinlich die schlimmste aller linken Erbsünden –kapitalistische Unternehmer zu Zeiten der industriellen Revolution. Und dafür muss der Junge jetzt büßen.

Als „Stupid White Man“ stigmatisiert, hat er im politisch korrekten europäischen Biotop nur noch wenig zu lachen. Ein Auslaufmodell. Seinen Platz wollen nun all jene - ohne entsprechende Leistung – einnehmen, die es sich in der politisch korrekten Gesellschaftsordnung als vermeintliche Opfer, Verfolgte, Benachteiligte und Diskriminierte bequem eingerichtet haben.

Seine ersten Jahre muss der autochthone Junge deshalb in gegenderten, antiheteronormativen und sexuell vielfältigen Kindergärten und Grundschulen fristen, die auf die vielfältigen Bedürfnisse und Befindlichkeiten aller möglicher gesellschaftlicher Gruppen und Untergruppen abgestimmt sind, nur nicht auf die seinen. Von Kindesbeinen an werden ihm der Hass auf das eigene Volk, seine Herkunft und seine Heimat an- und die positiven männlichen Eigenschaften – wie etwa Leistungsbereitschaft, Durchsetzungsvermögen oder Mut – abtrainiert. Das sind alles Tugenden, die für ein Leben als künftiges Opfer und/oder unkritischer Wähler linker Parteien hinderlich sind. Sollte er trotz all dieser Maßnahmen noch ein für Jungen typisches Verhalten an den Tag legen, wird dies, sofern er über keinen exotischen Migrantenbonus verfügt, vom staatlichen pädagogischen Personal geahndet und sanktioniert. Aber wie heißt es so schön: In der Schule lernt man fürs Leben.

Dank der Flut an neuen Gesetzen, Verordnungen, Leitfäden, Quoten- und Antidiskriminierungsregeln, die sich Feministinnen, Grüne, Genderbeauftragte, Diversitätsfachleute und andere Apologeten der Multitkulti-Gender-Öko-Ideologie und Industrie ausdenken, müssen sich Max, Daniel oder Kevin gleich doppelt anstrengen, um einen guten Job oder Ausbildungsplatz zu bekommen. Denn diese Quoten helfen immer den in unserer Gesellschaft mittlerweile zahllosen Minderheiten und Benachteiligten. Und täglich werden es mehr. Alleine im Bereich der Sexualität mit all ihren teils seltsamen Ausprägungen scheint das Reservoir an diskriminierten Minderheiten unerschöpflich. Ja, wer in Europa benachteiligt ist, ist klar im Vorteil. Das bedeutet aber nichts anderes als die systematische Diskriminierung von autochthonen (heterosexuellen) Männern.

Wenn es Max, Daniel oder Kevin beruflich zu nichts bringen, dann sind sie immer und ausschließlich selbst daran schuld: Modernisierungsverlierer, Prolls, Versager oder White Trash höhnen dann gerne die staatlich alimentierten Gutmenschen. Bei den Geschlechtsgenossen mit richtigem Migrationshintergrund ist es genau umgekehrt. Sollten sie dank mangelnder oder  fehlender (Aus-)Bildung Dauergäste beim Sozialamt sein, dann sind daran die böse und kalte neokapitalistische Ideologie und die xenophoben Eingeborenen Schuld oder kurz gesagt: der autochthone leistungsorientierte Mann. Komplexe Weltbilder sehen anders aus.

Und weil alle von den Gutmenschen  akzeptierten Minderheiten und Verfolgten quasi unter Artenschutz stehen, dürfen sie auch keinesfalls kritisiert werden– zumindest nicht, richtig geraten, von europäischen heterosexuellen Männern. Diejenigen, die gegen dieses politisch korrekte Dogma verstoßen, könnten schon bald im Knast oder in Umerziehungsprogrammen landen. Die EU hat bereits entsprechende Pläne in der Schublade. Mit ernst zu nehmenden Widerstand ist dank den gleichgeschalteten Medien und den opportunistischen Intellektuellen und Künstlern aber nicht zu rechnen. Mit Siebenmeilenstiefeln geht es in Richtung politisch korrekter Gesinnungsdiktatur. Schon bald wird kein „Sexist“, „Homo- oder Xenophober“ mehr frei oder ungestraft herumlaufen. Und da außer nicht linken autochthonen Männern quasi alle Menschen zumindest einer benachteiligten Minderheit angehören, darf nur noch dieser klägliche Rest von Männern - der gemäß politisch korrekter Logik niemals eine Minderheit sein kann - kritisiert, karikiert und verspottet werden.

Und davon wird reichlich Gebrauch gemacht. In Kunst, Kultur, auf der Bühne, im Film und im Fernsehen ist der nicht-linke autochthone Mann, der von den politisch korrekten Neo-Jakobinern gerne als Spießer oder Reaktionär bezeichnet wird, permanentes Ziel von Spott, Hohn und Kritik. In den zahllosen Fernsehkrimis etwa ist er fast ausschließlich der Täter, wer sonst? Oder kann sich jemand an eine „Tatort“-Folge erinnern, in der der Mord von einer lesbischen Grünwählerin, einem anarchistischen Hausbesetzer oder einem Zuwanderer aus dem Nahen Osten begangen worden ist? Eben.

Weiße, arbeitende, nicht-linke, heterosexuelle Männer zu verarschen und zu kritisieren ist völlig unbedenklich, ungefährlich und bringt, wenn man es gut und öffentlichkeitswirksam macht, sogar Subventionen, Ehrungen für Zivilcourage und Anerkennung durch das neosozialistische Establishment.

Und sollten sich Max, Daniel oder Kevin nicht nur in Romanen oder im TV, sondern auch in der Realität etwas zuschulden kommen lassen, dann kennen die Gerichte keine Gnade. Wer keinen strafmindernden Hintergrund, sei er kulturell, sexuell, religiös oder ideologisch, hat, der wird in der Regel mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft. Während jugendliche Intensivtäter mit dem richtigen Migrationshintergrund selbst für brutalste und widerlichste Gewalttaten oftmals mit lächerlichen Bewährungsstrafen belohnt werden. Die Signale der Justiz sind eindeutig. Selbst Notwehr wird zunehmend kriminalisiert, sofern die Täter-Opfer-Konstellation nicht den politisch korrekten Klischees entspricht. „Bestrafe einen, erziehe hundert“, wusste schon Mao Zedong, das große  Vorbild vieler linker Politiker.

Und sollte ein autochthoner Mann nicht Täter, sondern Opfer sein (die laut Kriminalstatistik wesentlich wahrscheinlichere Variante), wenn etwa ein Facharbeiter in Weyhe zu Tode getreten oder ein 18-jähriger Lehrling eine grundlose Messer- und Baseballschläger-Attacke von zwei „Südländern“ nur mit viel Glück überlebt, dann kümmert es die Mainstreammedien, die linken Politiker und die Gerichte relativ wenig.. Es ist ihnen nur etwas unangenehm. Nur keine Wellen, damit die Kulissen des potemkinschen Multikulti-Dorfes nicht zu früh in sich zusammenfallen. Man berichtet, wenn überhaupt nur knapp und verharmlosend, die Herkunft der Täter fällt zumeist der politisch korrekten Selbstzensur der Journalisten zum Opfer. Stattdessen hofft man in den Redaktionen der Mainstreammedien sehnsüchtig auf einen Fall, den man wieder im Sinne linker Volkspädagogik ausschlachten und politisch für seine Zwecke instrumentalisieren kann, also auf einen deutschen Täter (wenn geht mit rechtsextremen Hintergrund) und ein Opfer mit Migrationshintergrund. Das ist wie Ostern und Weihnachten an einem Tag.

Die zunehmende rassistische Gewalt gegen autochthone Männer findet dank der Schützenhilfe der opportunistischen Schreibtischtäter gemeinhin ohne mediale Störgeräusche, ganz still und heimlich, statt. Autor Akif Pirincci spricht sogar von einem „schleichenden Genozid an einer bestimmten Gruppe von jungen Männern“.

Für diese Männer gibt es kaum Mitleid, wenig Zukunft, dafür viel Hass, Ignoranz und Verachtung. Dass für den pathologischen Zustand unserer rezenten Gesellschaft und den Niedergang der westlich europäischen Kultur vor allem autochthone Männer (vorwiegend aus dem alternativen/neosozialistischen und dem linken kirchlichen Milieu) verantwortlich sind, ist dabei kein Widerspruch. Dummheit, Feigheit, Opportunismus, vorauseilender Gehorsam oder Geltungsdrang sind schließlich keine neuen Phänomene. Der Mensch ist nun mal ein Herdentier.

Wer nicht mitspielt und keine gute Miene zum bösen Spiel macht, für den gibt es kein Pardon. Wenn ein solches Subjekt vom Pfad der Lemminge abkommt, also aufhört, ein überzeugter Linker oder rückgratloser Opportunist zu sein, und sich nicht mehr den linken Dogmen und Verhaltensregeln unterwirft, wird er von den politisch korrekten Inquisitoren zum Nazi gestempelt. Mittlerweise reicht eine falsche Bemerkung, ein politisch nicht korrektes Wort, verdächtige Kleidung, die falschen künstlerischen Vorlieben oder der regelmäßige Verzehr von Fleisch (nicht vergessen: Donnerstag ist Veggie-Day), um unter Naziverdacht zu geraten.

Und wer als solcher abgestempelt wird, wird zum Menschen zweiter Klasse degradiert. und seiner grundlegenden Rechte beraubt. Denn der Toleranzausschuss der Neo-Jakobiner, bestehend aus Journalisten, Linkspolitikern aller Parteien, Geisteswissenschaftlern und Künstlern, hat keinerlei Hemmungen, diese Menschen als Abschaum, Dreck, Pest etc. zu bezeichnen und damit zu entmenschlichen. „Du wirst weiter bei den Menschen wohnen, aber deine Rechte auf menschlichen Umgang verlieren.“ So hat Alexis de Tocqueville diese Politik gegen Andersdenkende bereits 1835 beschrieben: Die Weichen sind jedenfalls gestellt.

Der weiße Mann ist ein Auslaufmodell. In der schönen neuen bunten Multikultiwelt dient er bestenfalls als abschreckendes Beispiel, als Sündenbock und Steueresel. Irgendwer muss schließlich die Heerscharen an GenderbeauftragtInnen, Diversitätsfachleuten, Streetworkern, Studienautoren, Soziologen, Tanztherapeuten, Integrationsspezialisten samt ihrer Klientel finanzieren. Ein moderner Dhimmi.

Doch so wie einst die Kirche Sündern bei Reue und Umkehr Vergebung und Gnade gewähret hat, so gibt es auch für den europäischen Mann Hoffnung und Erlösung. Er kann sich von der Schande und der Erbsünde des weißen Mannes reinwaschen. Er muss sich nur einer der unzähligen Minderheiten anschließen; also schwul werden, besoffen mit Hund und Irokesenschnitt Passanten um Geld anschnorren, sich den Penis in eine Vagina umoperieren lassen, zum Islam konvertieren, Pflastersteine auf (überwiegend weiße männliche) Polizisten werfen, Stalin cool finden oder – jetzt neu im Angebot - sich dem „Dritten Geschlecht“ anschließen. Die Möglichkeiten sind beinahe unbegrenzt.

Dazu die passende Kleidung (mit Che-Guevara-Massenmörder-T-Shirts liegt man niemals falsch), die richtige Ernährung (bitte nichts essen, was Augen hat), die richtige Freizeitbeschäftigung (Sportschützen und Jäger sind absolutes No-Go) und der korrekte Medien- und Kulturkonsum: Fertig ist das konformistische Leben, das von den politisch korrekten Machthabern gewollt und immer unverhohlener eingefordert wird. Und wer sich ganz brav daran hält, der darf sich als Belohnung der moralischen Elite zurechnen. Ist aber auch gar nicht so schwer. Außer wenn man etwas Hirn und ein Rückgrat hat.

Doch die Gutmenschen haben nur einen Pyrrhussieg errungen. Denn wenn der Mohr seine Schuldigkeit getan hat, kann er bekanntlich gehen und die Geister die sie riefen, werden sie nicht mehr los Man braucht kein Prophet zu sein, um zu erkennen, dass auch das aktuelle Massenexperiment der Sozialisten in Chaos, Armut und Gewalt enden wird. Die Zukunft, so wie sie sich die linken Strategen ausgedacht haben, wird es nie oder nur sehr kurz geben. Das politisch korrekte Gebäude hat bereits jetzt tiefe Risse. Wenn der europäische Frühling anbricht, wird das Erwachen aus dem bunten Öko-Gender-Multikulti-Traum für all die selbstgerechten guten Menschen alles andere als lustig sein.


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