11. Februar 2016

Einwanderung in Europa Letzte Hoffnung Visegrád

Politisch Korrekte werden noch bei Orbán an die Tür klopfen

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Bildquelle: Northfoto / Shutterstock.com Hassobjekt deutscher Medien: Viktor Orbán

Was mussten sie sich in letzter Zeit nicht alles anhören. Sie seien unsolidarisch, undemokratisch, populistisch, rassistisch, ihre Politik sei gar menschenverachtend. Ungarns Premier Viktor Orbán und die neue konservative polnische Regierung werden Tag für Tag von Brüssel, Berlin und Wien geohrfeigt. In Deutschland, wo der politisch korrekte Filz aus Politik, Medien und Behörden eine flächendeckende Desinformationskampagne betreibt, damit die Bevölkerung so wenig wie möglich von den dramatischen Auswirkungen der unkontrollierten Masseneinwanderung mitbekommt, sorgt man sich öffentlichkeitswirksam um die Meinungsfreiheit in Polen. Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann verglich Orbáns Politik gar mit jener des Dritten Reichs. So mies wie die Politik der Regierungen in Berlin und Wien ist, so mies ist auch deren Verhalten gegenüber jenen, die zeigen, dass man auch anders handeln kann, dass Dummheit und kultureller Selbsthass nicht alternativlos sind.

Ungarn, Polen und die beiden anderen Visegrád-Staaten, Tschechien und die Slowakei, haben sich den Zorn und die Verachtung der EU-Apparatschiks und der Multikulti-Freunde aufgrund ihrer klaren und unnachgiebigen Haltung in der Flüchtlingsfrage zugezogen. Die vier ehemaligen sozialistischen Diktaturen weigern sich, Hunderttausende von Muslimen auf ihr Territorium zu lassen. Sie sind nicht bereit, die Suppe auszulöffeln, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr österreichisches Anhängsel Werner Faymann Europa mit ihrer wahnwitzigen Willkommenspolitik eingebrockt haben.

Dass die vier Staaten seit Beginn der Völkerwanderung die intelligentere und zukunftsträchtigere Politik betrieben haben, wird von Tag zu Tag offensichtlicher, selbst für eingefleischte Gutmenschen. Mittlerweile versucht selbst Werner Faymann, wenn auch nur dilettantisch und zu Show-Zwecken, Orbáns Politik zu kopieren. Der von Deutschland und Österreich lange verteufelte ungarische Grenzzaun ist plötzlich kein politischer und medialer Aufreger mehr. In den beiden Ländern haben auch, angesichts der seit Monaten geöffneten Grenzen, große Teile der Bevölkerung jedes Vertrauen in Politik, Staat und Polizei verloren. Die Regierungsparteien sind in der Wählergunst abgesackt, die Stimmung ist am Kippen, und die Polizei kann für die Sicherheit der Bürger nicht mehr garantieren. Sie konzentriert sich im Auftrag der Politik vor allem darauf, Regierungsgegner und Kritiker einzuschüchtern. Zu mehr ist der Staat nicht mehr fähig. Während Politik, Behörden und Medien immer rücksichtsloser gegen besorgte Bürger hetzen, versucht man die zum Teil extrem widerwärtigen und brutalen Taten von Neubürgern zu vertuschen. Kein anderer steht so für diese neosozialistische Politik im Endstadium wie Justizminister Heiko Maas.

Die regierungstreuen Mainstreammedien, die Multikultipropagandisten in Kultur und Unterhaltungsbranche und die politisch korrekte Elite verlieren zunehmend die Deutungshoheit. Dank des Drucks durch die sozialen Medien bröckelt die politisch korrekte Schweigemauer. Täglich kommen Dutzende neuer „Einzelfälle“ von Übergriffen, Vergewaltigungen, Diebstählen, Körperverletzungen, Belästigungen durch „Schutzsuchende“ in Schwimmbädern, Plätzen, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Großveranstaltungen ans Tageslicht. Die lernresistenten Journalisten müssen widerwillig mitziehen und das berichten, was über andere Kanäle ohnehin längst bekannt ist.

Die Politik reagiert auf diese dramatischen Entwicklungen weiterhin mit Kampagnen gegen „rechts“, Ankündigungen und lächerlichen Alibi-Aktionen. Sie ist nicht willens oder in der Lage, die Masseneinwanderung ernsthaft zu bremsen oder gar zu stoppen. Wenn der Winter vorbei ist, geht die Völkerwanderung erst richtig los, die vergangenen Monate waren nur ein kleiner Vorgeschmack.

Innerhalb von kürzester Zeit haben die Regierungen in Berlin und Wien zwei prosperierende und friedliche Länder in ein totales Chaos gestürzt. Jetzt setzt man nur noch auf Täuschen, Vertuschen und Zeitgewinn.

Von all diesen Entwicklungen sind die Visegrád-Staaten aufgrund ihrer realsozialistischen Vergangenheit und ihrer ablehnenden Haltung gegenüber muslimisch/arabischer Masseneinwanderung verschont geblieben. Silvester wurde in Krakau oder Bratislava, im Gegensatz zu Köln oder Düsseldorf, ohne nennenswerte Zwischenfälle gefeiert. Auch polnische oder tschechische Hallenbäder sind noch keine No-Go-Areas für kleine Buben und junge Mädchen. In polnischen Schulen gibt es keinen täglichen Clash of Cultures. Im Vergleich zu Neukölln oder Marxloh herrschen dort für Einheimische regelrecht paradiesische Zustände.

Deshalb werden diese Länder für andere EU-Bürger zusehends attraktiver. Auch wirtschaftlich. Wer investiert schon in failed states? In Osteuropa gibt es hingegen eine gute Infrastruktur, eine gut ausgebildete, fleißige, flexible, homogene Bevölkerung und stabile politische Verhältnisse. Davon können multikulturell – sprich islamisch – bereicherte Staaten wie Deutschland, Schweden, Belgien oder Österreich nur noch träumen. Sie haben ihre Sicherheit, ihren Wohlstand und ihre Zukunft verspielt.

Die arabisch-islamische Einwanderungswelle wird eine zweite Wanderungs- beziehungsweise Fluchtbewegung innerhalb Europas in Gang setzen. Schon jetzt sind weite Teile der Bevölkerung zutiefst verunsichert und beunruhigt. Immer mehr Deutsche und Österreicher interessieren sich plötzlich für Immobilien in Polen oder Ungarn. Die Sicherheitslage hat sich in nur wenigen Wochen dramatisch verschlechtert und wird sich angesichts der vollkommen hilflosen Politik in Brüssel, Berlin oder Wien in diesem Jahr weiter dramatisch verschlechtern. Die einheimische Bevölkerung Europas wird es zusehends in den Osten ziehen. In Polen etwa leben derzeit gerade einmal 30.000 Muslime, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von rund 0,1 Prozent. Die EU wird in einen christlichen Osten und in einen muslimisch geprägten Westen zerfallen. Weite Teile Europas werden immer mehr jenen Ländern ähneln, aus denen die Millionen von Menschen „geflüchtet“ sind. Keine besonders rosigen Aussichten.

Die Visegrád-Staaten werden in absehbarer Zeit mit einer neuen beziehungsweise weiteren Einwanderungswelle konfrontiert sein. Und viele politisch korrekte Europäer, die noch vor kurzem „Welcome Refugees“ gegrölt, Orbán und die PiS verteufelt haben, werden plötzlich verzweifelt an die Türen Ungarns und Polens klopfen. Die Regierungen in Budapest und Warschau werden sich wohl auch künftig genau ansehen, wen sie in ihre Länder lassen und wen nicht.


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