19. April 2016

Audi Neue Rekordzahlen

Jetzt sollte VW das Verhalten den Audi-Aktionären gegenüber überdenken

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Bildquelle: StockStudio / Shutterstock.com Auf Rekordkurs: Audi

Mitten im „VW-Konzern-Theater“ behauptet sich einmal mehr die Audi AG. Die Autobauer aus Ingolstadt legen beeindruckende Zahlen für das erste Quartal 2016 vor.

In den letzten zwei Jahren habe ich immer wieder auf die Audi-Aktie aufmerksam gemacht. Für mich nicht überraschend legt nun die Audi AG neue Rekordzahlen vor. Im ersten Quartal 2016 hat Audi so viele Autos wie noch nie zum Jahresauftakt verkauft. Nach dem Allzeit-Rekordabsatz des Jahres 2015 steigerte Audi nun in den ersten drei Monaten dieses Jahres den Verkauf auf insgesamt 455.750 Wagen. Das sind vier Prozent mehr als im Jahr zuvor. Wie ein Panzer, der China-Krise und dem VW-Image-Skandal zum Trotz, ist Audi nicht aufzuhalten.

Ich werde nicht müde zu betonen: Die Audi-Gruppe ist ein echtes Juwel (WKN 675.700).

Die Bereinigung und Neuausrichtung des VW-Konzerns ist die Gelegenheit für VW, auch das Thema „Umgang mit den verbliebenen freien Audi-Aktionären“ endlich anzugehen. Neben Abgasskandal und Bonus-Vorstandsdiskussionen ist es mehr als überfällig, dass sich die VW-Führung nicht länger an juristische und historische Eckdaten klammert, wenn es um die Audi-Aktionäre geht. Dem neuen VW-Management würde es gut zu Gesicht stehen, hier einen alten und nicht mehr zeitgemäßen Zopf zu kappen. Zu einer guten Corporate Governance gehört auch ein verändertes Verhalten den Audi-Aktionären gegenüber.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


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