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![]() Jahrgang 1975, selbständig in der IT-Branche. ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: ef auf FacebookBesuchen Sie uns auch auf Facebook: |
Angeklickt: Fundstückevon Chris Vigelius Aktuelles und Merkwürdiges aus Presse und Internet Wannseekonferenz mal anders: Vor drei Wochen trafen sich zahlreiche Prominente im Geheimen und beratschlagten, wo und wie man sich im Falle einer Regierungsübernahme durch Oskar Lafontaine in Sicherheit bringen könnte. Nur Dieter Bohlen, der auch mit von der Partie war, konnte mal wieder seine Klappe nicht halten und tönte in der Mallorca-Zeitung: „Wenn der Lafontaine kommt, bin ich weg, dann gehe ich nach Spanien“ Fragt sich nur: Warum eigentlich erst dann? Starthilfe: Wer sich, wegen Lafontaine oder aus anderen Gründen, ebenfalls mit Fluchtgedanken trägt, dabei aber die Berge dem Strand vorzieht, kommt an der Weltwoche nicht vorbei. Die bietet nämlich Rat und Unterstützung bei der vielleicht wichtigsten Frage, die den potentiellen Neu-Helvetier quält: Wie finde ich Anschluß in der Damenwelt? Eingesperrt: Franz Konz, der erfolgreichste und wohl auch unterhaltsamste Autor auf dem Gebiet der deutschen Steuerliteratur, saß sogar schon mal im Knast – wegen „Aufforderung zur Steuerhinterziehung und Ungehorsam gegenüber dem Staat“. Im Interview mit der Süddeutschen erzählt der Absolvent der „Reichsfinanzschule Pörtschach“ von alten Nazis in Finanzbehörden, erklärt, warum der Staat zum Räuber geworden ist und verrät seinen Lieblingssteuertipp. Ausgespäht: Das Schweiz-Magazin fragt sich –nicht ganz zu Unrecht– warum eigentlich nur in der Linkspartei ehemalige Stasi-Veteranen aktiv sein sollen. Und findet tatsächlich Hinweise an einer ganz anderen Stelle – nämlich an der Spitze des deutschen Kanzleramts. Interessanterweise hat der mittlerweile mehr als drei Wochen alte Artikel bislang selbst für eine eindeutige Ente auffällig wenig Resonanz erfahren – über die Gründe kann man sicher trefflich spekulieren. Unbelehrbar: Nach der vorhersehbaren Ohrfeige aus dem schönen Irland waren wir ja schon auf die Ausreden des Polit-Establishments gespannt. Wolfgang Schäuble macht den Anfang mit einer innovativen Abwandlung des alten Sprichworts: Wer nicht gefragt wird, scheint zuzustimmen. Das Volk wolle die europäische Einigung, lediglich einzelne Aspekte wären „nicht hinreichend transparent“. Transparenz ist übrigens nicht zuletzt eine Frage der Informationsdichte: Der EU-Reformvertrag ist über 400 Seiten stark, Hitler benötigte dagegen für sein Ermächtigungsgesetz nur schlappe zwei In eigener Sache: Haben Sie eine interessante oder kuriose Nachricht gefunden, die auch andere ef-Leser interessieren könnte? Dann schreiben Sie ein kurzes Mail an informant@ef-magazin.de - wir freuen uns über jeden Hinweis und verlinken auf Wunsch auch den Urheber. 15. Juni 2008 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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