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Angeklickt: Fundstückevon Chris Vigelius Aktuelles und Merkwürdiges aus Presse und Internet Abgesetzt: Wie hat man sich einen „gefährlichen Rechtsextremisten“ vorzustellen? Wer jetzt an einen baseballschlägerschwingenden Glatzkopf auf dem Weg zum Negerklatschen denkt, liegt völlig daneben: Die wahre Gefahr für Rechtsstaat und Demokratie geht von tattrigen Zweiundsiebzigjährigen aus, selbst wenn die den rechten Arm nur noch mit Mühe auf Schulterhöhe bringen. Klar, dass man solchen schlimmen Fingern als Staatsanwältin und Leiterin der Abteilung für „politisch motivierte Straftaten“ keinesfalls Respekt entgegenbringen darf – wer's doch tut, fliegt schneller, als Horst Mahler „Sieg Heil“ sagen kann: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,567898,00.html Angelesen: Die bremische Landesfrauenbeauftragte hat schon einen tollen Job: Zwischen lesbischem Migrantinnenfrühstück und „Mädchen: Fit am PC“-Kursen (ist es nicht eigentlich ziemlich frauenfeindlich, zu behaupten, dass die dafür extra Nachhilfe nötig hätten?) bleibt offenbar genügend Zeit, um Micky-Maus-Hefte zu lesen. Und damit die Lektüre dieses normalerweise auf ein deutlich jüngeres Publikum zugeschnittenen Magazins nicht ganz so nach Freizeitbeschäftigung aussieht, wird flugs eine Pressemitteilung verfasst: Hinter der harmlos daherkommenden Kinderzeitung steckt nämlich knallharte, politisch unkorrekte Indoktrination. Der größte Skandal seit den Hitler-Tagebüchern, aufgedeckt vom „Stern“: http://www.stern.de/...Altenherrenwitze/632051.html Einkassiert: Ein
2.200-Quadratmeter-Haus auf einem 26 Hektar großen Grundstück
inklusive 900(!) qm großem Schwimmbad hätten sicher viele gern –
normalerweise kostet so was aber trotz Immobilienkrise noch eine gute
Stange Geld. Als Behörde zahlt man dagegen exakt gar nix, und einen
40-Karat-Diamanten gibt’s noch für lau obendrauf. Das Zauberwort
für diese bequeme Art der Vermögensbildung lautet „asset
forfeiture“ und alles was man dafür tun muss, ist einen Testkäufer
vorzuschicken, der später behauptet, er hätte gegenüber dem
Verkäufer angegeben, das Anwesen mit Drogengeldern erwerben zu
wollen. Selbst wenn der davon gar nichts wissen wollte und sogar auf
einer Banküberweisung bestand. „illicitohio“ dokumentiert mit
eindrucksvollen Bildern, wie sinnvoll der amerikanische Staat die http://illicitohio.illicitohio.com/tyson.htm Eingeschleimt: Die Presse, selbsternannte „vierte Gewalt“ im Staat, berichtet stets kritisch und unbeeinflusst über Politiker und deren Machenschaften, weswegen jede Verfehlung unverzüglich in der Morgenzeitung landet und man alle Anschuldigungen, die nicht in den Mainstream-Medien auftauchen, getrost unter „Verschwörungstheorie“ ablegen kann. Richtig? Nun ja, nicht ganz: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28193/1.html Ungebrieft: Genau wie Horst Mahler ärgert auch Martin Walser gerne mal das linke Establishment. Im Gegensatz zu ersterem aber mit Aussagen, die richtig und vernünftig sind. Zum Beispiel zu Steuerflucht („Der Staat sollte sich mal überlegen, warum so etwas passiert. Es gibt ja wenige Steuerflüchtlinge vom Ausland in die Bundesrepublik, oder?“) oder Korruption („Jeder weiß, dass in vielen Ländern Großaufträge ohne Bestechung nicht zu bekommen sind“). Auch die Presse kriegt ihr Fett weg: „Die wissen, es freut die Leute, wenn man zuerst sagt, dass ist einer der am edelsten aussehenden Wirtschaftsmenschen und schau mal da: korrupt, korrupt, Sumpf, Sumpf“: http://www.tagesspiegel.de/kultur/...art772,2578108 In eigener Sache: Haben Sie eine interessante oder kuriose Nachricht gefunden, die auch andere ef-Leser interessieren könnte? Dann schreiben Sie ein kurzes Mail an informant@ef-magazin.de - wir freuen uns über jeden Hinweis und verlinken auf Wunsch auch den Urheber. 28. Juli 2008 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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