12. Juni 2014

Uber Münzhagel der Taxi-Monopolisten

Die Kunden haben etwas zu sagen?

Dossierbild

Am gestrigen Mittwoch besuchten einige freundliche „Students For Liberty“ den Taxistreik am Berliner Olympiastadion. Ziel des europaweiten Taxistreiks war es auf die ‚unfaire’ und ‚illegale’ Konkurrenz durch Uber, Wundercar und Co. aufmerksam zu machen. Das Taximonopol fühlt sich von diesen innovativen Personenbeförderungsdiensten herausgefordert, da diese mehr Service zu günstigeren Preisen anbieten und die Kunden dies gut finden („The kids love it!”).

Anstelle sich den Realitäten zu stellen, protestieren viele Taxifahrer lieber dagegen und würden Frederic Bastiat eine große Freude bereiten, da sie sich ähnlich verhalten, wie die Kerzenmacher in Bastiats Persiflage „Die Petition der Kerzenmacher“.

„Students For Liberty“ freute sich darauf, den Taxifahrern mit Rufen nach mehr Wettbewerb und weniger Protektionismus die Kundenmeinung zu zeigen. Schilder wie „Das Taxi Monopol ist sowas von gestern”, „Preisbindung ist so DDR” und „Hände weg von Uber” wurden von den anwesenden Taxifahrern nicht sonderlich positive aufgenommen. Diese konnten sich auch nicht vorstellen, dass Kunden in dieser Angelegenheit etwas zu sagen haben und beschimpften die Studenten daher als gekaufte Vasallen von Uber (Disclaimer: Diese haben nie Geld von Uber erhalten – eher umgekehrt, da sie regelmäßige Kunden sind). Einige Taxifahrer fanden dann die Schilder aber doch so toll, dass sie einige kurzerhand entwendeten und die Studenten durch einen Münzhagel entlohnen wollten.


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Frederik Cyrus Roeder

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