31. Juli 2009

Politisch korrekter Klimawahn Die CO2-Debatte als staatsgelenkter Fortschrittsschwindel

Warum die Politik wirkliche Innovation fürchtet

Innovationen haben mehrfach bewiesen, dass sie bestehende Machtverhältnisse ändern können. So hat die Dampfmaschine zur Industrialisierung und letztlich zum Staatskapitalismus geführt. Das Internet trägt einerseits die Möglichkeit der freien Information in sich, als Gegengewicht zu staatlich verordneter und kontrollierter Political Correctness, aber es öffnet auch das Tor zur totalen Überwachung, welche in der Scheinheiligkeit der Terrorismusbekämpfung und anderer Facetten daherkommt.

Politik will keine Innovation, denn Innovation kommt aus der Kraft der Kreativität und des unternehmerischen Denkens. Beides trägt den Keim der Veränderung in sich und das gefährdet den Status Quo der Machtverhältnisse.

Daher wird im EU Sozialismus der Unternehmer mit dem Kapitalisten gleichgesetzt, um Sympathien für unternehmerisches Handeln zu unterbinden, es sei denn es handelt sich um staatlich gelenkte Schein-Innovationen wie Windkraft oder Solarenergie. Welche einmal Steuern kosten, um sie zu subventionieren, dann Steuern kosten, um die Beamten, welche die sinnlosen Programme verwalten, zu bezahlen, und Geld kosten, weil die oligopolen Energieunternehmen den überteuerten Strom abkaufen müssen und die Kosten an den Steuersklaven weiterreichen.

Ziel dieser Wertvernichtung ist die Kontrolle technischer Entwicklungen.

Genauso verhält es sich mit der Political Correctness in der CO2-Debatte. Diese ist staatlich gelenkt, dient der kompletten Volksverdummung und hat zum Ziel, sich anbahnende Innovationen im Energie und Umweltbereich wenn nicht zu unterbinden, dann doch zumindest zu kontrollieren und als Verdienst der machthabenden Parteien darzustellen – und somit den Status Quo in der Macht zu bewahren.

Der Bundeshaushalt 2008 betrug 283,2 Milliarden Euro, abzüglich der Neuschulden cirka 240 Milliarden Euro. 16,6 Prozent hiervon wurde durch die Mineralölsteuer bezahlt. Sehr viel mehr muss hierzu nicht gesagt werden…

Ein „ökologisches“ Produkt muss mindestens gleich gut oder besser sein, in seinen Eigenschaften und im Preis, dann setzt es sich am Markt auch von alleine durch. Der Verbraucher ist der beste Regulator in einer von Freiheit gekennzeichneten Wirtschaftsordnung. Aufgrund mangelnder Bildung – Volks- und Betriebswirtschaftslehre sind nicht ohne Grund Mangelware auf den schulischen Lehrplänen – gelingt es den Parteien noch, das Versagen staatsgelenkten Wirtschaftens dem „Markt“ in die Schuhe zu schieben. Auf Dauer und aufgrund einer Staatsquote von 50 Prozent wird diese Verzerrung der Tatsachen immer schwieriger in der Außendarstellung.

Wenn ein Produkt zu teuer ist oder zusätzlich qualitative Mängel aufweist, wird es nicht gekauft. Das haben deutsche Unterhaltungselektronikkonzerne schmerzhaft erlebt, das erleben Automobilfirmen und das hat die vom Protektionismus geschützte französische Röntgentechnologie erleben müssen.

Wenn also ein politisch ernstes Interesse bestehen würde, alternative Energien und Innovationen zuzulassen, dann müssten den Mineralöl- und Energiekonzerne ihre Vertriebsmonopole entzogen werden, etc.. Aber die Parteien verzichten ungern auf 40 Milliarden Steuereinnahmen, stellen diese Einnahmen doch Macht dar.

Die Patentkosten in der sozialistischen EU betragen auf die Lebenszeit eines europäischen Patentes cirka 450.000 Euro. Welcher Unternehmensgründer soll sich das leisten können? Die genau zu diesem Förderzweck geschaffenen, politisch geführten Landesbanken sind ja mit staatskapitalistischen Spekulationen beschäftigt, um das reichlich gedruckte Geld unterzubringen. Der Großteil der staatlichen Fördergelder fließt in managergeführte und linientreue Kapitalgesellschaften. Hier deckt sich das Interesse von Politik und Kapital, beide haben kein Interesse an einer Veränderung der bestehenden Verhältnisse.

Mit diesen und vielen weiteren Maßnahmen und insbesondere mit einem Heer von Beamten, welche jede Innovation als feindlich bekämpfen, solange diese nicht von der Politik als genehm durchgewunken wird, wird unternehmerische Kreativität abgewürgt und Freiheit verboten.

Lieber spielen die Politiker Gott und legen als Zentralkomitee der G8 fest, dass das Klima die nächsten Jahre sich nur um zwei Grad erwärmt. Dr. Merkel hat darüber hinaus bestimmt, dass es in Mecklenburg-Vorpommern nur noch Donnerstags regnet.


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Markus Matuschka von Greiffenclau

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