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Marktkommentar: Ein Jahrzehnt des GoldesWie man ruhig schlafen kann Nicht nur ich habe am Jahresende Bilanz gezogen, wie es im letzten Marktkommentar zu lesen war. Auch viele andere Kommentatoren tun es. Sie ziehen sogar über die letzten zehn Jahre von 2000 bis 2009 Bilanz. Sie vergleichen die Performance verschiedener Asset-Klassen wie Aktien-Indizes oder Gold. Kurz gesagt, mit Aktien konnte man in den letzten zehn Jahren langfristig nichts gewinnen, außer man nutzte als Trader kurz- bis mittelfristige Kursschwankungen. Die großen Indizes wie Dow oder DAX liegen trotz aller Stützungsmaßnahmen der Staaten und Zentralbanken im Vergleich zu 2000 ein Stück tiefer, die NASDAQ ist weit herunten, den „Neuen Markt“ gibt es gar nicht mehr. Nicht zu vergessen: Aktienwerte sind beim selben nominellen Kurs in Realgütern gemessen heute vielleicht 35 Prozent von dem im Jahr 2000 wert – die Inflation. Viel interessanter ist das Dow-Gold-Verhältnis. Dieses lag im Jahr 2000 – am Höhepunkt des Kondratieff-Herbstes – bei ca. 44 Unzen Gold für einen Dow. Heute stehen wir bei 9,3 zu eins. Ian Gordon meint, dass dieses Verhältnis im derzeitigen Kondratieff-Winter auf eins zu vier gehen wird. Dann stände uns noch eine etwa 37-fache Steigerung von Gold gegenüber großen Aktien bevor. Bei kleineren Aktien oder gar illiquiden Sachen wie ganzen Firmen oder Immobilien wird es noch viel drastischer sein – sobald es keinen Kredit mehr für den Kauf gibt. 44:1 auf 1:4 ist ein Verhältnis von 1:176, um das der Goldpreis insgesamt gegenüber Aktien steigen wird, oder umgekehrt, die großen Aktien könnten auf 1/176 vom Goldpreis fallen, wo immer dann die Zahlen genau liegen werden, denn eine Hyperinflation steht uns überall bevor. Das Goldene Jahrzehnt I Hier die US-Dollar-Gold-Performance über das Jahrzehnt (von Bill Buckler, Privateer): 2001 von US-Dollar 273 auf US-Dollar 279 – Anstieg: 2,20 Prozent 2002 von US-Dollar 279 auf US-Dollar 348 - Anstieg: 24,73 Prozent 2003 von US-Dollar 348 auf US-Dollar 416 - Anstieg: 19,54 Prozent 2004 von US-Dollar 416 auf US-Dollar 438 - Anstieg: 5,29 Prozent 2005 von US-Dollar 438 auf US-Dollar 518 - Anstieg: 18,26 Prozent 2006 von US-Dollar 518 auf US-Dollar 638 - Anstieg: 23,17 Prozent 2007 von US-Dollar 638 auf US-Dollar 838 - Anstieg: 31,35 Prozent 2008 von US-Dollar 838 auf US-Dollar 884 - Anstieg: 5,49 Prozent 2009 von US-Dollar 884 auf US-Dollar 1096 - Anstieg: 23,98 Prozent Jedes Jahr also ein Gewinn, oft über 20 Prozent wie 2009. In Euro war es etwas weniger, da der Euro sich etwas stärker als der US-Dollar gezeigt hat. 2009 waren es 24 Prozent, bei Silber in US-Dollar 57 Prozent, in Euro 53 Prozent. Das Goldene Jahrzehnt II Die nächsten zehn Jahre von 2010 bis 2019 werden noch viel „goldener“, da in den nächsten Jahren, vermutlich schon 2010, fast alle Staaten und deren Währungen bankrott gehen werden. Dann dürfen wir uns auf Gold- und Silberpreise „freuen“, von denen die meisten noch gar nicht zu träumen wagen. Denn die Masse wird dann um jeden Preis in diese Geldmetalle gehen, um ihr Vermögen vor der Hyperinflation und Banken- beziehungsweise Staatencrashs zu retten. Das wird aber nicht die gesamten zehn Jahre andauern, daher wird es im kommenden Jahrzehnt irgendwann Zeit, wieder umzusteigen, in Aktien, Firmen, Immobilien, die dann spottbillig sind. So wie man heute bereits in Detroit ein intaktes Haus für eine Unze Gold (31 Gramm – 1.100 US-Dollar) bekommt, wird es dann überall sein. Kredite wird es einige Jahre überhaupt nicht geben, und wenn sie wieder erhältlich sind, werden Zinsen und Tilgung in Gold bezahlt werden müssen – ein neuer Goldstandard wird kommen. 09. Januar 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentarePieter De Vos, am 09. Januar 2010 um 3:56 ( Link ) Was soll die Liste der Goldpreissteigerung? Soll man als Leser extrapolieren? Oder muss man annehmen, dass nach den fetten Jahren nun die mageren kommen? Ich habe das Gefühl, dass Herr Eichelburg ein Gold-fetischist ist. Nach seinem Beitrag frage ich mich, wie viele Häuser er in Detroit gekauft hat. Soll man sich nun am Goldmarkt oder im detroiter Immobilienmarkt engagieren? Friedrich Dominicus, am 09. Januar 2010 um 8:42 ( Link ) Die Zukunft hat nur ein Problem: linerare Exptrapolationen sind in diesem Bereich keine gute Idee. Ich kann mit der Einstellung aber sympathisieren, wenn auch nur aus einem Grund. Es ginge den Meisten auf Dauer besser, wenn wir kein Fiat-Geld mehr hätten. Kein ewiger Hamsterlauf um das Geld vor Inflation zu schützen. Sparen lohnt wirklich... Ich habe keine direkten Zahlen aber ich glaube da mit der Unze Gold kommt schon hin. Es ist wie mit der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) Kaufpreise irgendwas mit 1,7 Mrd verkauft für eine EUR. So ist es mit den Häusern in vielen Bereichen auch. Die Leute wissen ein unbewohntes oder scheinbar unbewohntes Haus, zieht Unheil an. Und viele von den Häusern sind als "totalverlust" abgeschrieben und num um jemanden zu haben den man dann per Grundsteuer etc packen kann, werden Häuser "verramscht". Ich häng' hie mal einen Link an: Friedrich Dominicus, am 09. Januar 2010 um 9:42 ( Link ) Entschuldigung für das follow-up. Hier noch ein andere Link über die Hauspreise: http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article3413281/In-Detroit-kosten-Haeuser-nur-noch-einen-Dollar.html Land unter ist dafür eigentlich schon ein Euphemismus. eriat_lov, am 09. Januar 2010 um 10:28 ( Link ) Sehr richtig. Das für mich wahrscheinlichste Szenario: Wenn der Politaille das Wasser bis zum Hals steht, werden Sie dem historischen Vorbild der USA folgen, und privaten Goldbesitz verbieten. Um alle privaten Goldbestände, wahrscheinlich gegen eine lächerliche "Entschädigung", an sich zu reißen. Mit Glück dürfen wir dann unsere Eheringe behalten.... Onkeldago, am 09. Januar 2010 um 11:25 ( Link ) Herr Eichelburg hat im Prinzip recht, aber er ist ein Eiferer. Heute hat er mit seiner hartgeld-Seite, Sparte Systemkrise, ein Interwiev mit Werner Rügemer verlinkt. Rügemer als Kronzeuge der Verderbtheit des sozialistischen Finanzsystems? Leider Fehlanzeige! Rügemer ist als ehemaliges DKP-Mitglied wirklich keine Ikone finanzieller Ehlichkeit. Mit fürstlichen Subsidien für die DKP haben die Roten die Zone in den finanziellen Untergang getrieben. Auf Golddeckung der Währung haben die Honecker-Quislinge gepfiffen! Suchen Sie sich Ihren Umgang genauer aus, Herr Eichelburg! GraueEminenz, am 09. Januar 2010 um 14:53 ( Link ) "da in den nächsten Jahren, vermutlich schon 2010, fast alle Staaten und deren Währungen bankrott gehen werden" Dass es Haeuser gibt, die selbst fuer null Dollar niemand will, selbst wenn sie intakt waeren, ist beste Mises'sche Voraussage: wenn mit Krediten, die unter dem Marktpreis ausgereicht werden, Projekte angefangen werden, die ANSONSTEN NICHT angegangen worden waeren, dann kommen am Ende Haeuser haus, die IRGENDWO stehen, wo sie -auch spekulativ- keiner haben will. A) ER/sie will es selbst NUTZEN - dann muss der NUTZEN an dieser Stelle groesser sein als der eines Hauses anderswo. Steht es in einer Gegend, wo er/sie keine Arbeit findet, oder, wie in USA derzeit oft, in einer ansonsten menschenleeren Gegend, wo als einzig Verbleibender DAS EIGENE LEBEN GEFAEHRDET ist, dann laesst er das bleiben. B) Er/sie will es VERMIETEN. Dann muss er -zumindest in seiner Vorstellung- den Grund aus Punkt A) im Leben eines anderen Nutzers sich zumindest noch mit einer hinreichend grossen WAHRSCHEINLICHKEIT vorstellen koennen. In JEDEM solchen Akt liegt bereits ein Anteil an Spekulation. Wenn er das aber aus den in A) genannten Gruenden nicht vermag, faellt wegen "Nicht-A)" auch B) als Grund weg. C) Er kann das Haus kaufen, weil er es in ABSEHBARER ZEIT wieder MIT GEWINN VERKAUFEN WILL. Dazu muss er -vor seinem geistig-spekulatorischen Auge- EINEN DER BEIDEN FAELLE A) oder B) als Nutzungs-Szenarien sich mit hinreichender Wahrscheinlichkeit vorstellen koennen. Da wir gerade vermutet haben, dass er A) nicht realistisch und B) DERZEIT nicht fuer hinreichend sicher haelt, muss er sich zwei Detailfragen stellen: C 1) Wird es IN ZUKUNFT wieder Leute geben (einschlisslich ihm selbst!), fuer die A) oder B) zutrifft, so dass C 2) der "abgezinste" NUTZEN des Verkaufes oder der dann moeglichen positiven Nutzung die IN DER ZWISCHENZEIT ANFALLENDEN Kosten (einschl. Opportunitaetskosten wie entgangene Verzinsung, Verwaltungsarbeit etc.) aufwiegt? Bei C 2) spielt eine Rolle, dass in Deutschland, und in den USA wird es nicht viel anders sein, fuer eine Immobilie, OB GENUTZT ODER NICHT, Steuern und Abgaben sowie weitere Kosten (Schneeraeumung, Haftpflicht allgemein) anfallen. Hinzu kommt, dass nach ein paar Monaten leerstehende Haeuser in den USA ausgeweidet werden, d.h. am Ende fehlen Fenster, Beschlaege, Elektro-, Wasser- und Heizungsleitungen usw. Steckt dann noch jemand das Haus an, fallen Aufraeumkosten etc. an. Das ist klassische oesterreichische Schule: wenn Greenspan Geld abwirft, mit dem Sachen gebaut werden, die keiner braucht, geht es am ENDE ALLEN schlechter als zuor ... Und man koennte nch einen Schritt weitergehn: ueber die Frage, ob der Goldpreis ein zuverlaessiger Indikator wirtschaftlichen und/oder monetaeren Niederganges it, darueber kann man, das sieht man ueberall, streiten. Aber wenn selbst Haeuser "geschenkt" keine neuen Eigentunmer mehr finden - welchen Indikator braucht es eigentlich noch? Maerz_1848, am 09. Januar 2010 um 23:24 ( Link ) ### Deutsche März-Revolution 1848 / 49 ### raweater, am 10. Januar 2010 um 10:58 ( Link ) Diese Häuser in Detroit will ich nicht mal für eine ½ Unze, erinnert mich an eine Geisterstadt. ThePhoenix, am 10. Januar 2010 um 11:54 ( Link ) >>>...*vermutlich* schon 2010, *fast* alle Staaten und deren Währungen bankrott gehen werden.<<< Ditto! Es besteht noch Hoffnung, dass Eichelburg in der Realitaet ankommt . :-) Hans-Joachim Frohboese, am 10. Januar 2010 um 19:23 ( Link ) Optimismus ? Weit gefehlt. Die Einschätzungen von Herrn Eichelburg sind noch sehr zurückhaltend. Finanzen(Banken) - ein Verbrechen Wie sag ichs meinen Kindern??? bernd_lessing, am 11. Januar 2010 um 12:02 ( Link ) "... ein neuer Goldstandard wird kommen." Wirklich? Sinnvoll und wünschenswert wäre es schon, vielleicht sogar logisch. Ich glaube aber trotzdem nicht daran. Die Abkehr von Fiat-Geld würde das Ende der modernen (Wohlfahrts-)Staaten bedeuten, denn diese sind mit echtem Geld schlicht unfinanzierbar. Es würde einen weitestgehenden Machtverlust für die internationalen Großbanken bedeuten. Wir haben es hier mit zwei allmächtigen Interessengruppen zu tun, die den Status Quo mit Zähnen und Klauen verteidigen werden - um JEDEN Preis. GraueEminenz, am 11. Januar 2010 um 13:20 ( Link ) Faktum ist, dass die Geschichte eines lehrt: bei jedem Zusammenbruch werden statt des wertlosen Geldes im Tausch nurmehr Sachwerte akzeptiert. Ab da schliesslich gab es kein Halten mehr und insgesamt hat der US-Dollar SEIT Gruendung der Fed 1913 ueber FUENFUNDNEUNZIG Prozent seiner Kaufkraft verloren, waehrend sie davor fuer Jahrhunderte stabil blieb. HaroldGraf, am 11. Januar 2010 um 14:27 ( Link ) „Der Wert von Gold - Max Gold hat nur einen Wert weil es von den Templern zur Religion erkoren wurde. Der Glaube an Gold ist einer der vielen Irrlehren, die es heute zu Tage auf der Welt gibt. Um sich und seine Familie retten zu können, muß man verstehen, was auf der Welt wirklich vor sich geht, und das haben Eichelburg und Anhänger mit Sicherheit nicht verstanden. Matthaeus 15,14: Lasset sie fahren! Sie sind blinde Blindenleiter. Wenn aber ein Blinder den andern leitet, so fallen sie beide in die Grube. Anfangen sollte man mit dem Erkennen, das die Evolution eine Lüge ist, um daraus die richtigen Schlüsse ziehen zu können. 20 Fragen an Evolutionisten Oder sich folgendes Geld verdienen, wenn man die Evolution beweisen kann: Das 250.000 $ Angebot! für Evolutinisten es dann in Gold anlegen und mit diesem untergehen. Zefanja 1 Wie soll Gold bei folgendem Ereignis jemanden retten können: Die Verwüstung der Erde Um zu verstehen, was auf der Erde wirklich passiert, würde ich mal empfehlen folgendes Buch lesen: „Wer regiert die Welt“ Wer nichts von Kirchen hält, ist damit auch in Übereinstimmung mit der Bibel, den in ihr steht über Kirchen und Religionen folgendes geschrieben: Offenbarung 18,4: Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen! 5Denn ihre Sünden reichen bis in den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel Johannes 14,6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. bernd_lessing, am 11. Januar 2010 um 14:32 ( Link ) @GraueEminenz: Alles richtig. Ich bitte nur zu bedenken, dass der (absolut kranke!) Status Quo zwingende Voraussetzung für die Geschäftemacherei einiger mächtiger Großbanken und vor allem die Voraussetzung für das Treiben der modernen Wohlfahrtsstaaten sind. Deswegen halte ich eine (vernünftige!) Rückkehr zum Goldstandard für extrem unwahrscheinlich. Eher kommt es zu einer neuen Dreckswährung (Sonderziehungsrechte ...) und diktatorischen Maßnahmen zur "Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung". bernd_lessing, am 11. Januar 2010 um 14:38 ( Link ) @HaroldGraf: Häh? Sie verweisen auf Des Griffin und erkennen trotzdem nicht, welche Rolle das seit etwa 100 Jahren herrschende Papiergeldsystem spielt? Ob jetzt ein Goldstandard im engeren Sinne gut oder schlecht ist und inwieweit in früheren Zeiten Gold zu Lasten von Silber zum alleinigen Zahlungsmittel erkoren wurde - das alles sind eher akademische Fragen. Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen Papiergeldsystem und Sachwerten - und da ist Gold nicht besser oder schlechter als jeder andere Sachwert auch, lediglich vielleicht ein bisschen praktischer. HaroldGraf, am 11. Januar 2010 um 14:51 ( Link ) @bernd_lessing Häh? Sie verweisen auf Des Griffin und erkennen trotzdem nicht, welche Rolle das seit etwa 100 Jahren herrschende Papiergeldsystem spielt <<<<<<< Das wird in dem Buch auch bestens erklärt. Auch bei MaxNews wird immer wieder auf des Papiergeld und seinen wahren Wert hingewiesen, Geld ist gleich Schuld. Was bringt es mir zu erkennen, was Geld für eine Bedeutung hat, nichts. GraueEminenz, am 11. Januar 2010 um 18:17 ( Link ) bernd_lessing: Graf: Wenn die USA meinen, sie muessten Billionen an Falschgeld in Umlauf bringen, und haben, sagen wir mit allen dollarisierten Laendern, 300 Millionen potentielle Dollar-"Einwohner", und Gold steht derzeit bei 1155 Dollar/Unze (28 Gramm), d.h. pro ca. 41 USDollar/Gramm, dann bedeutet das, dass sie sich mit einem Gold-Vorrat von 300 Mio x 2 Gramm = 600 Tonnen Gold zufrieden geben muessten, um ihr Geld zu unterlegen, falls sie nicht noch schnell welches zum alten Preis dazuu kaufen. Ein letztes: es wird immer mal wieder von einer "Rohsoffgedeckten" (statt purem Gold) Waehrung geredet. Das ist eine Illusion, zu einer reinen Edelmetalldeckung aus EINEM Metall gibt es keine Alternative. Das hat die Geschichte des Bimetallismus bewiesen. Jede Veraenderung der relativen Preise fuehrt dazu, dass man die Waehrung nicht mehr bewerten kann. Fuer einen Rohstoff"korb" insbes. gelten dieselben wissenschatlichen Unmoeglichkeiten wie fuer einen "statistischen Warenkorb" im allgemeinen: er laesst sich nicht "messen" und muss laufend "angepasst" werden - solchem Geld vertraut keiner. ThePhoenix, am 12. Januar 2010 um 0:48 ( Link ) >>>MAN KANN SICH DER BEWERTUNG SEINER WAEHRUNG GEGENUEBER GOLD NICHT DADURCH ENTZIEHEN, DASS MAN ES FUER "ZU WENIG" ERKLAERT!<<< Wer ist "MAN"...? "Wer das Gold hat, der hat die MACHT." Wenn ich die MACHT habe kann ich so ziemlich alles tun. Die vergangenen 39 Jahre sind der Beweis. Ich brauche Gold nicht einen Wert zu geben weil Gold den Wertspeicherverlust von FIAT anzeigt. Je hoeher der Goldpreis, desto geringer der Wertspeicher von FIAT. Werspeicher is eine der vier Funktionen von Geld. Diejeniegen, die das Gold haben brauchen nur eine Fraktionierung des vorhandenen physischem Goldes durch Zertifikate und Deriviate vorzunehmen und koennen dann "JEDE" Bewertung einer Waehrung vornehmen. Papiergold ist genau deshalb eingefuehrt worden in Form von ETF's in 2004 um den Goldpreis niedrig zu halten bzw. den Wertspeicherverlust von FIAT zu "verstecken". GraueEminenz, am 12. Januar 2010 um 11:13 ( Link ) ThePhoenix: Volker Kay, am 12. Januar 2010 um 21:36 ( Link ) Grundsätzlich stimme ich Herrn Eichelburg zu. Gold wird steigen. Die Frage ist nur wann und wie hoch. Aber woher will er wissen, dass fast alle Staaten (sic!) in diesem Jahr pleite gehen? Solange die Zentralbanken die Anleihen des Staates kaufen können (=Moneterisierung), geht kein Staat pleite! Und ich glaube an Eichelburgs Untergangs-Spekulationen auch nicht wirklich (auf hartgeld.com fliegt der Deckel im System schon seit MONATEN weg und noch ist in der Realität nichts passiert). Daher beschäftige ich mich auch mit anderen Gold-Seiten außer hartgeld: Interessant ist u.a. folgender Auftritt: Bei "das-bewegt-die-welt" bekommt der Leser die entsprechenden Hintergrundinformationen über unser fiat-Geld-System (wie hier auch bei ef-online) aber gespickt mit konkreten Handlungsanweisungen und Infos, die bare Münze bedeuten und das völlig kostenfrei. Und darüber hinaus gibt es Beiträge zur möglichen Entwicklung bis 2013 (und auch die dazu gehörige Erklärung), die eben die Pleite von Staaten, insbesondere der USA und der EURO-Länder, NICHT vorsieht. Und dabei davon überzeugt, dass wir noch Preise für 1 Unze Gold sehen werden, von denen wir nicht zu träumen wagten. Und das völlig ohne Staatsbankrott-Szenarien, die für den Höhenflug beim Gold gar nicht notwendig sind. ThePhoenix, am 13. Januar 2010 um 4:59 ( Link ) >>>Der Wert des Goldes ist, wie jeder Wert, ein subjektiver, er bildet sich auf dem Markt, anhand der Einschaetzungen indischer Bauern, die eine Aussteuer zuruecklegen wollen ebenso wie in den Zentralbanken.<<< Eine indische Frau, wenn sie heiratet, erhaelt Gold als Absicherung=Hedge. Falls ihr Ehemann sie verlassen sollte kann sie mit ihrem Gold wieder von vorne anfangen. Und genauso verhaelt sich das mit dem Gold der globalen Zentralbanken. Ist ebend "Wer das Gold der hat die Macht." Gold hat keinen Wert. Gold ist eine Hedge. Wie bereits betont ist Gold ein Barometer fuer den FIAT Wertspeicherverlust aka eine der vier Funktionen von Geld. Am Devisenmarkt heisst das dann inverse Beziehung von USD und Goldpreis. Sobald diese inverse Beziehung aufgrund von QE zugunsten dem Goldpreis kippt und der wahre Wertspeicherverlust der Weltreservewaehrung USD sichtbar wird koennen die globalen Zentralbanken ihre letzte Karte ausspielen... fraktionierte Waehrungszertifikate unterlegt mit GraueEminenz, am 21. Januar 2010 um 21:01 ( Link ) Fuer alle, die weiterhin Interesse an meinen "Kommentaren zur (Un)Zeit" haben, bin ich nun hier zu finden: Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Sphairon, am 09. Januar 2010 um 2:55 ( Link )
Ein Haus bekommt man wohl - über die Bezeichnung "intakt" ließe sich hingegen streiten.