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Marktkommentar: Die Flut der Staatsbankrott-ArtikelVorbereitung auf den Ernstfall Man kann der sogenannten „Mainstream-Presse“ alles Mögliche vorwerfen wie das Lügen, das Verschweigen und die Verdrehung von Tatsachen, Gefälligkeitsartikel für die Regierung, etc. So ist es kein Geheimnis, dass die Wahrheit um die „Attentate“ vom 11. September 2001 auf das World Trade Center (9/11) unter diese Tabus fallen, denn die breite Aufdeckung der Wahrheit darüber wäre massiv „staatsgefährdend“ – die Legitimität der meisten Regierungen, besonders die der USA wäre weg. Bei der Finanzkrise gibt es viel weniger Tabus, obwohl von den Regierungen immer wieder versucht wird, in einer Art von „Dr.-Goebbels-Propagandaaktion“ „positive“ Artikel über die Wirtschaftslage zu streuen. Die Journalisten greifen das immer wieder willig auf. Aber zum Glück haben wir ja noch die Internet-Blogger, die sich von solchen Aktionen nicht so leicht beeindrucken lassen. Kein Wunder, wenn die großen Medien weltweit derzeit massive Probleme haben. Seit Anfang 2010 taucht nicht nur in Internet-Blogs, sondern auch in Presseorganen wie „Handelsblatt“, „FTD“, „Presse“ oder „Welt“ eine richtige Flut von Artikeln über den kommenden Absturz der Staatsanleihen und den folgenden Staatsbankrott auf, von denen ich einige auf der „Systemkrise-Seite“ von hartgeld.com regelmäßig verlinke. Das wird nicht ohne Folgen bleiben: Staatsanleihen werden ab jetzt als riskant eingestuft – der Bond-Crash kommt. Und dies nicht nur in diversen Pleitestaaten. Das erinnert an kritische Artikel über die High-Tech-Bubble in der zweiten Hälfte 1999 und Anfang 2000. Auch damals stürzten diese Papiere kurz danach ab. Auch bei den Staatsanleihen wird es kommen. Ob von jemanden gesteuert wird? Vermutlich nicht. Die Gefahr bei Staatsanleihen ist durch die gigantischen Budgetdefizite von 2008 und 2009 einfach immens groß geworden. In Wirklichkeit sind diese Papiere ganz einfach Mist (Junk), da real nie mehr zurückzahlbar – auch wenn es derzeit noch ein AAA-Rating gibt. Das scheint inzwischen der informierten Öffentlichkeit zu dämmern. Die Griechenland-Krise ist sicher ein Auslöser, da damit gezeigt wird, dass auch ein Euro-Staat pleite gehen kann. Inzwischen erscheinen auch reihenweise Artikel über den möglichen Zerfall des Euro. Die Angst in Brüssel und im EZB-Turm zu Frankfurt dürfte inzwischen so extrem sein, dass die legalen Voraussetzungen für den Ausschluss oder Austritt eines Staates aus der Eurozone vorbereitet werden. Die Märkte nehmen immer noch an, dass Deutschland und Frankreich das Defizitland Griechenland nicht untergehen lassen werden. Aber das ist gar nicht so sicher. Griechenland hat derzeit 254 Milliarden Euro an Staatsanleihen, die müsste von den anderen EU-Staaten übernommen werden. Wenn etwa Deutschland für Griechenland 100 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen müsste und Frankreich vielleicht 70 Milliarden, dann wäre das den eigenen Steuerzahlern kaum vermittelbar. Die Finanzminister zittern ohnehin schon dem Tag, an dem sie wegen der Bankenrettungen die Steuern massiv erhöhen oder die Staatsausgaben massiv senken müssen. Ein Volksaufstand droht. Warum also nicht Griechenland aus der Eurozone entfernen? Sobald die griechische Ansteckung auch auf Portugal, Irland oder gar Spanien und Italien übergreift, dann hilft ohnehin nur mehr die Sofort-Amputation, um den Euro zu retten. Denn wenn auch die Staatsanleihen Deutschlands und Frankreichs wie jetzt bei Griechenland auf den Markt fliegen, crasht der Euro sicher. Ein Teil der Angst bei EU und EZB dürfte auch damit zusammenhängen, dass wahrscheinlich nicht mehr viel Gold vorhanden ist, um den größten Konkurrenten zum Euro, das Gold, in Schach zu halten. Wenn der Goldpreis richtig ausbricht, was jederzeit passieren kann, dann beginnt der wirkliche Ernst für alle Währungen und Staatsanleihen. Niemand sollte sagen, er sei nicht vorgewarnt worden. Nur lesen… 23. Januar 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareralph , am 23. Januar 2010 um 17:14 ( Link ) ein "Crash" (Gold erscheint im Moment durchaus übewerbewertet) wäre das beste, was im Moment passieren kann - dann so schnell wie möglich das Letzte, was in irgendeiner Form in Form von wertlosen Staatsanleihen auf der Bank liegt, vergolden und genüßlich zusehen, wie eine Bubble nach der anderen platzt, während das einem selbst herzlichst egal sein kann. Paoyue, am 23. Januar 2010 um 20:13 ( Link ) Das sind doch schöne Nachrichten allein im Januar 2010: Kindergeld und alle möglichen Sozialleistungen sollen steigen, gleichzeitig ist die Einführung eines Gesundheits-Soli im Gespräch - geht doch, wozu sparen? CrisisMaven, am 24. Januar 2010 um 5:12 ( Link ) Ich habe dazu einiges zusammengetragen, eine ausfuehrlichere Studie aus dem englischsprachigen Schrifttum folgt demnaechst. Singaporean, am 24. Januar 2010 um 9:04 ( Link ) "So ist es kein Geheimnis, dass die Wahrheit um die „Attentate“ vom 11. September 2001 auf das World Trade Center (9/11) unter diese Tabus fallen, denn die breite Aufdeckung der Wahrheit darüber wäre massiv „staatsgefährdend“ – die Legitimität der meisten Regierungen, besonders die der USA wäre weg." Absoluter Schwachsinn, was Eichelburg hier erzählt. Kann Herrn Romanow nur zustimmen. Wenn ich dann noch den Artikel von Adolescent (danke!) aus der Zeit lese, http://blog.zeit.de/herdentrieb/2010/01/22/vor-einem-crash-des-goldpreises_1303 dann weiss ich nicht, wohin die Reise in den nächsten Jahren wirklich geht. Singaporean, am 24. Januar 2010 um 9:13 ( Link ) @CrisisMaven: Vielen Dank für ihre Artikel. Was glauben sie passiert mit Griechenland? Wird man Griechenland Pleite gehen lassen? Jürgen Clasen, am 24. Januar 2010 um 11:58 ( Link ) Also keineswegs möchte ich über 9/11 diskutieren. vonclausewitz, am 24. Januar 2010 um 13:09 ( Link ) Wer weis eigentlich mehr über die Story der gefälschten Goldbarren (Wolframkern), welche in China und Indien aufgetaucht sind? Alles BS oder die bittere Wahrheit? CrisisMaven, am 24. Januar 2010 um 13:28 ( Link ) Singaporean: ThePhoenix, am 24. Januar 2010 um 16:41 ( Link ) >>>"Wird man Griechenland Pleite gehen lassen?"<<< Die Frage ist falsch gestellt? :-) Was fuer Auswirkungen auf den EURO hat der Ausschluss von Griechenland aus der Eurozone? Griechenland kann nicht pleite gehen. Griechenland wird einfach den Drachmen hyperinflationieren falls der Ausschluss aus der EU kommen sollte. Glaube ich aber nicht, denn ein Ausschluss Griechenlands aus der EU staerkt den EURO was wiederum an den Devisenmaerkten zu einer USD Schwaechung fuehrt und dann den Goldpreis anziehen laesst was wiederum den EURO unter Druck setzt wegen den USD Carry Trades in Gold. Der Goldpreis und der EUROUSD Wechselkurs sind wie siamesiche Zwillinge. Die koennen beide nicht ohne den anderen. Kommt es zu einer Trennung des Goldpreis und EUROUSD Geflechtes fliegt der Deckel hoch beim Goldpreis. Und daran hat niemand Interesse. Weder in Washington und auch nicht in Peking. CrisisMaven, am 24. Januar 2010 um 18:35 ( Link ) "Griechenland kann nicht pleite gehen. Griechenland wird einfach den Drachmen hyperinflationieren falls der Ausschluss aus der EU kommen sollte." ThePhoenix, am 24. Januar 2010 um 20:54 ( Link ) >>>NEIN, die ganze Diskussion in dieser Frage (in Wirtschaftspresse und Politik) geht ja gerade um die Frage, was passiert mit den auf EURO lautenden GRIECHISCHEN Staatsanleihen, WENN Griechenland genau dies taete?<<< Was interessiert mich die Diskussion von irgendwelchen Schreiberlingen und Intellektuellen? Wawhrungen werden an der FOREX gekillt! Sobald die Marketmaker keine Liquiditaet mehr anziehen koennen wird eine Waehrung abgewertet. Bleibt Griechenland im EURO wird der EURO abgewertet werden. Passiert das dann explodiert der Goldpreis!!! Was soll denn diese ganze Aufregung? Und wenn es wirklich ganz eng wird dann drucken sie ebend noch mehr Euronen. Oder Drachmen. Oder USD. Oder Rembini. Oder Pfund. Oder was weiss ich. Ist doch alles vollkommen egal. QE regiert den Globus. Klaus Wulf, am 24. Januar 2010 um 21:42 ( Link ) Wo ist das Problem, Herr Eichelburg? Der Bailout der maroden deutschen Landesbanken kostete den deutschen Steuerzahler 480 Mrd. Euro. Allein die HRE verlangt jetzt noch einen Nachschlag von über 100 Mrd. Euro. Da werden doch noch lächerliche 100 Mrd. Euro für unsere griechischen Freunde drin sein. Harald Henke, am 25. Januar 2010 um 21:42 ( Link ) @vonclausewitz:
Über die konkreten Fälle weiß ich nichts, aber gefälschtes Gold taucht mit schöner Regelmäßigkeit auf. Vor anderthalb Jahren versuchte die äthiopische Zentralbank die südafrikanische mit Gold zu bezahlen. Zum Schrecken der Äthiopier stellte sich das Gold als Fälschung, in diesem Fall vergoldeter Stahl, heraus. Hier der BBC-Artikel dazu: Kurt_G Eigentlich wollte ich mich zum Thema 9/11 nicht mehr äussern weil ich Dumme - im Sinne von unwissend und begriffstutzig - nicht wissend machen bzw. aufklären kann. Deren Sturrsinn blockt der Wahrheit Dichte. Da ist Geduld und Lehrbereitschaft sinnlos. Singarporean http://www.infokrieg.tv/cossiga_911_051207.html von Clausewitz Wissen Sie wo das Gold, was in Massen (Wert angbl. 800 Milliarden Dollar) in den "Kellern" der WTCs gelagert war und nach der Sprengung der drei Türme nicht mehr zu finden möglich war - geblieben ist? silber_heisst_das_Zauberwort, am 26. Januar 2010 um 16:32 ( Link ) Ist es nicht eigentlich egal, ob Griechenland weiter mit dem Euro träumt und die Schulden nicht mehr bedient (Moratorium) oder per Definition sich schuldenfrei stellt, in welcher FIAT-Money-Währung auch immer? Was ich mich allerdings ernsthaft und besorgt frage, ist, wozu der Goldwürfel mit Kantenlänge 20 Meter wirklich gebraucht wird. @von Clausewitz Es liegt als Blattgold zwischen den Seiten der Enronakten, die im Keller WTC gelagert wurden, damit diese nicht zusammenpappen und in späteren Jahren mal gelesen werden können. Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Adolescent, am 23. Januar 2010 um 15:32 ( Link )
Guter Artikel, keiner soll dann sagen dürfen, wir wäre nnicht gewarnt worden...
Witzig nur was die ZEIT schreibt:
http://blog.zeit.de/herdentrieb/2010/01/22/vor-einem-crash-des-goldpreises_1303