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![]() Ist Betreiber der meistgelesenen deutschsprachigen Gold- und Krisenwebsite hartgeld.com. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Investment- und Geldfragen. Er ist Autor zahlreicher Artikel im Finanz- und IT-Sektor und kann unter info@hartgeld.com erreicht werden. Alle Artikel von Walter K. Eichelburg sind als völlig unverbindliche Information anzusehen und stellen keine Anlageempfehlung dar. Jegliche Haftung irgendwelcher Art für den Inhalt oder daraus abgeleiteter Aktionen der Leser wird ausdrücklich und vollständig ausgeschlossen. ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: ef auf FacebookBesuchen Sie uns auch auf Facebook: |
Marktkommentar: Die Flut der Staatsbankrott-ArtikelVorbereitung auf den Ernstfall Man kann der sogenannten „Mainstream-Presse“ alles Mögliche vorwerfen wie das Lügen, das Verschweigen und die Verdrehung von Tatsachen, Gefälligkeitsartikel für die Regierung, etc. So ist es kein Geheimnis, dass die Wahrheit um die „Attentate“ vom 11. September 2001 auf das World Trade Center (9/11) unter diese Tabus fallen, denn die breite Aufdeckung der Wahrheit darüber wäre massiv „staatsgefährdend“ – die Legitimität der meisten Regierungen, besonders die der USA wäre weg. Bei der Finanzkrise gibt es viel weniger Tabus, obwohl von den Regierungen immer wieder versucht wird, in einer Art von „Dr.-Goebbels-Propagandaaktion“ „positive“ Artikel über die Wirtschaftslage zu streuen. Die Journalisten greifen das immer wieder willig auf. Aber zum Glück haben wir ja noch die Internet-Blogger, die sich von solchen Aktionen nicht so leicht beeindrucken lassen. Kein Wunder, wenn die großen Medien weltweit derzeit massive Probleme haben. Seit Anfang 2010 taucht nicht nur in Internet-Blogs, sondern auch in Presseorganen wie „Handelsblatt“, „FTD“, „Presse“ oder „Welt“ eine richtige Flut von Artikeln über den kommenden Absturz der Staatsanleihen und den folgenden Staatsbankrott auf, von denen ich einige auf der „Systemkrise-Seite“ von hartgeld.com regelmäßig verlinke. Das wird nicht ohne Folgen bleiben: Staatsanleihen werden ab jetzt als riskant eingestuft – der Bond-Crash kommt. Und dies nicht nur in diversen Pleitestaaten. Das erinnert an kritische Artikel über die High-Tech-Bubble in der zweiten Hälfte 1999 und Anfang 2000. Auch damals stürzten diese Papiere kurz danach ab. Auch bei den Staatsanleihen wird es kommen. Ob von jemanden gesteuert wird? Vermutlich nicht. Die Gefahr bei Staatsanleihen ist durch die gigantischen Budgetdefizite von 2008 und 2009 einfach immens groß geworden. In Wirklichkeit sind diese Papiere ganz einfach Mist (Junk), da real nie mehr zurückzahlbar – auch wenn es derzeit noch ein AAA-Rating gibt. Das scheint inzwischen der informierten Öffentlichkeit zu dämmern. Die Griechenland-Krise ist sicher ein Auslöser, da damit gezeigt wird, dass auch ein Euro-Staat pleite gehen kann. Inzwischen erscheinen auch reihenweise Artikel über den möglichen Zerfall des Euro. Die Angst in Brüssel und im EZB-Turm zu Frankfurt dürfte inzwischen so extrem sein, dass die legalen Voraussetzungen für den Ausschluss oder Austritt eines Staates aus der Eurozone vorbereitet werden. Die Märkte nehmen immer noch an, dass Deutschland und Frankreich das Defizitland Griechenland nicht untergehen lassen werden. Aber das ist gar nicht so sicher. Griechenland hat derzeit 254 Milliarden Euro an Staatsanleihen, die müsste von den anderen EU-Staaten übernommen werden. Wenn etwa Deutschland für Griechenland 100 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen müsste und Frankreich vielleicht 70 Milliarden, dann wäre das den eigenen Steuerzahlern kaum vermittelbar. Die Finanzminister zittern ohnehin schon dem Tag, an dem sie wegen der Bankenrettungen die Steuern massiv erhöhen oder die Staatsausgaben massiv senken müssen. Ein Volksaufstand droht. Warum also nicht Griechenland aus der Eurozone entfernen? Sobald die griechische Ansteckung auch auf Portugal, Irland oder gar Spanien und Italien übergreift, dann hilft ohnehin nur mehr die Sofort-Amputation, um den Euro zu retten. Denn wenn auch die Staatsanleihen Deutschlands und Frankreichs wie jetzt bei Griechenland auf den Markt fliegen, crasht der Euro sicher. Ein Teil der Angst bei EU und EZB dürfte auch damit zusammenhängen, dass wahrscheinlich nicht mehr viel Gold vorhanden ist, um den größten Konkurrenten zum Euro, das Gold, in Schach zu halten. Wenn der Goldpreis richtig ausbricht, was jederzeit passieren kann, dann beginnt der wirkliche Ernst für alle Währungen und Staatsanleihen. Niemand sollte sagen, er sei nicht vorgewarnt worden. Nur lesen… 23. Januar 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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