Walter K. Eichelburg

Ist Betreiber der meistgelesenen deutschsprachigen Gold- und Krisenwebsite hartgeld.com. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Investment- und Geldfragen. Er ist Autor zahlreicher Artikel im Finanz- und IT-Sektor und kann unter info@hartgeld.com erreicht werden. Alle Artikel von Walter K. Eichelburg sind als völlig unverbindliche Information anzusehen und stellen keine Anlageempfehlung dar. Jegliche Haftung irgendwelcher Art für den Inhalt oder daraus abgeleiteter Aktionen der Leser wird ausdrücklich und vollständig ausgeschlossen.

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Marktkommentar: Die Flut der Staatsbankrott-Artikel

von Walter K. Eichelburg

Vorbereitung auf den Ernstfall

Man kann der sogenannten „Mainstream-Presse“ alles Mögliche vorwerfen wie das Lügen, das Verschweigen und die Verdrehung von Tatsachen, Gefälligkeitsartikel für die Regierung, etc. So ist es kein Geheimnis, dass die Wahrheit um die „Attentate“ vom 11. September 2001 auf das World Trade Center (9/11) unter diese Tabus fallen, denn die breite Aufdeckung der Wahrheit darüber wäre massiv „staatsgefährdend“ – die Legitimität der meisten Regierungen, besonders die der USA wäre weg.

Bei der Finanzkrise gibt es viel weniger Tabus, obwohl von den Regierungen immer wieder versucht wird, in einer Art von „Dr.-Goebbels-Propagandaaktion“ „positive“ Artikel über die Wirtschaftslage zu streuen. Die Journalisten greifen das immer wieder willig auf. Aber zum Glück haben wir ja noch die Internet-Blogger, die sich von solchen Aktionen nicht so leicht beeindrucken lassen. Kein Wunder, wenn die großen Medien weltweit derzeit massive Probleme haben.

Seit Anfang 2010 taucht nicht nur in Internet-Blogs, sondern auch in Presseorganen wie „Handelsblatt“, „FTD“, „Presse“ oder „Welt“ eine richtige Flut von Artikeln über den kommenden Absturz der Staatsanleihen und den folgenden Staatsbankrott auf, von denen ich einige auf der „Systemkrise-Seite“ von hartgeld.com regelmäßig verlinke. Das wird nicht ohne Folgen bleiben: Staatsanleihen werden ab jetzt als riskant eingestuft – der Bond-Crash kommt. Und dies nicht nur in diversen Pleitestaaten.

Das erinnert an kritische Artikel über die High-Tech-Bubble in der zweiten Hälfte 1999 und Anfang 2000. Auch damals stürzten diese Papiere kurz danach ab. Auch bei den Staatsanleihen wird es kommen. Ob von jemanden gesteuert wird? Vermutlich nicht. Die Gefahr bei Staatsanleihen ist durch die gigantischen Budgetdefizite von 2008 und 2009 einfach immens groß geworden. In Wirklichkeit sind diese Papiere ganz einfach Mist (Junk), da real nie mehr zurückzahlbar – auch wenn es derzeit noch ein AAA-Rating gibt. Das scheint inzwischen der informierten Öffentlichkeit zu dämmern.

Die Griechenland-Krise ist sicher ein Auslöser, da damit gezeigt wird, dass auch ein Euro-Staat pleite gehen kann. Inzwischen erscheinen auch reihenweise Artikel über den möglichen Zerfall des Euro.

Die Angst in Brüssel und im EZB-Turm zu Frankfurt dürfte inzwischen so extrem sein, dass die legalen Voraussetzungen für den Ausschluss oder Austritt eines Staates aus der Eurozone vorbereitet werden. Die Märkte nehmen immer noch an, dass Deutschland und Frankreich das Defizitland Griechenland nicht untergehen lassen werden. Aber das ist gar nicht so sicher.

Griechenland hat derzeit 254 Milliarden Euro an Staatsanleihen, die müsste von den anderen EU-Staaten übernommen werden. Wenn etwa Deutschland für Griechenland 100 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen müsste und Frankreich vielleicht 70 Milliarden, dann wäre das den eigenen Steuerzahlern kaum vermittelbar. Die Finanzminister zittern ohnehin schon dem Tag, an dem sie wegen der Bankenrettungen die Steuern massiv erhöhen oder die Staatsausgaben massiv senken müssen. Ein Volksaufstand droht.

Warum also nicht Griechenland aus der Eurozone entfernen? Sobald die griechische Ansteckung auch auf Portugal, Irland oder gar Spanien und Italien übergreift, dann hilft ohnehin nur mehr die Sofort-Amputation, um den Euro zu retten. Denn wenn auch die Staatsanleihen Deutschlands und Frankreichs wie jetzt bei Griechenland auf den Markt fliegen, crasht der Euro sicher.

Ein Teil der Angst bei EU und EZB dürfte auch damit zusammenhängen, dass wahrscheinlich nicht mehr viel Gold vorhanden ist, um den größten Konkurrenten zum Euro, das Gold, in Schach zu halten. Wenn der Goldpreis richtig ausbricht, was jederzeit passieren kann, dann beginnt der wirkliche Ernst für alle Währungen und Staatsanleihen. Niemand sollte sagen, er sei nicht vorgewarnt worden. Nur lesen…

23. Januar 2010

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Kommentare

Adolescent, am 23. Januar 2010 um 15:32 ( Link )

Guter Artikel, keiner soll dann sagen dürfen, wir wäre nnicht gewarnt worden...

Witzig nur was die ZEIT schreibt:

http://blog.zeit.de/herdentrieb/2010/01/22/vor-einem-crash-des-goldpreises_1303

ralph , am 23. Januar 2010 um 17:14 ( Link )

ein "Crash" (Gold erscheint im Moment durchaus übewerbewertet) wäre das beste, was im Moment passieren kann - dann so schnell wie möglich das Letzte, was in irgendeiner Form in Form von wertlosen Staatsanleihen auf der Bank liegt, vergolden und genüßlich zusehen, wie eine Bubble nach der anderen platzt, während das einem selbst herzlichst egal sein kann.

Paoyue, am 23. Januar 2010 um 20:13 ( Link )

Das sind doch schöne Nachrichten allein im Januar 2010: Kindergeld und alle möglichen Sozialleistungen sollen steigen, gleichzeitig ist die Einführung eines Gesundheits-Soli im Gespräch - geht doch, wozu sparen?

CrisisMaven, am 24. Januar 2010 um 5:12 ( Link )

Ich habe dazu einiges zusammengetragen, eine ausfuehrlichere Studie aus dem englischsprachigen Schrifttum folgt demnaechst.

Singaporean, am 24. Januar 2010 um 9:04 ( Link )

"So ist es kein Geheimnis, dass die Wahrheit um die „Attentate“ vom 11. September 2001 auf das World Trade Center (9/11) unter diese Tabus fallen, denn die breite Aufdeckung der Wahrheit darüber wäre massiv „staatsgefährdend“ – die Legitimität der meisten Regierungen, besonders die der USA wäre weg."

Absoluter Schwachsinn, was Eichelburg hier erzählt. Kann Herrn Romanow nur zustimmen.

Wenn ich dann noch den Artikel von Adolescent (danke!) aus der Zeit lese, http://blog.zeit.de/herdentrieb/2010/01/22/vor-einem-crash-des-goldpreises_1303

dann weiss ich nicht, wohin die Reise in den nächsten Jahren wirklich geht.

Singaporean, am 24. Januar 2010 um 9:13 ( Link )

@CrisisMaven: Vielen Dank für ihre Artikel. Was glauben sie passiert mit Griechenland? Wird man Griechenland Pleite gehen lassen?

Jürgen Clasen, am 24. Januar 2010 um 11:58 ( Link )

Also keineswegs möchte ich über 9/11 diskutieren.
Nur eines ist klar: WTC 7 wäre niemals !!! so zu Boden gerauscht, wenn Brände seine Stabilität
untergraben hätten.
Ob Gold steigt oder fällt? Keine Ahnung. Es gibt
neben Eichelburg eine Menge Leute die Gold positiv
sehen. Bill Bronner, Jens Ehrhardt, PSM Vermögens-
verwaltung, Dirk Müller, Mark Faber, Paulson.
Und eine Menge mehr solcher hochkarätigen Experten. Andererseits hat sich Bob Prechter für
einen Fall unter 680 $ geäußert.
Wir werden sehen. Immerhin kann man ja seine Bestände auf heutigem Niveau absichern. Sollte Gold nach oben schießen, kann man die Versicherungskosten verschmerzen und hat dann auch noch Gold in der Hand.
Nicht von der Hand zu weisen ist aber das Argument, daß Papiergeld schon immer zum Teufel
gegangen ist. Diejenigen die beispielsweise
Kriegsanleihen gezeichent haben, haben nichts mehr. Wenn sie Gold gekauft hätten, wären sie
schadlos durch alle Währungsreformen gekommen.
Und es gibt inzwischen eine Menge Toilettenpapier,
auf dem Anleihe draufsteht.

vonclausewitz, am 24. Januar 2010 um 13:09 ( Link )

Wer weis eigentlich mehr über die Story der gefälschten Goldbarren (Wolframkern), welche in China und Indien aufgetaucht sind?

Alles BS oder die bittere Wahrheit?

CrisisMaven, am 24. Januar 2010 um 13:28 ( Link )

Singaporean:
"Wird man Griechenland Pleite gehen lassen?"
Hm, "alle" sagen ja (Rechts- wie Wirtschaftswissenschaftler und die uebrigen Mitgliedsstaaten, auch die 16 Nicht-Eurolaender waeren davon ja betroffen, minderte doch eine Rettungsaktion der uebrigen zehn Eurolaender deren Wirtschaftskraft und damit umgekehrt die Beitraege, die ja bisher ueberwiegend netto an die strukturschwaecheren Noch-Nicht-Eurolaender geflossen sind. UND zudem verringern sich die Chancen neuer Euro-Beitrittskandidaten, die ja alle (von der THEORIE der Beitrittskriterien her) HINTER Griechenland rangieren, noch jemals aufgenommen zu werden, denn mit jedem neuerlichen moeglichen Wackelkanidaten signalisierte man der uebrigen Staatengemeinschaft, dass der Euro eine Waehrung einer Selbstbedienungsgenossenschaft waere.
Andererseits, und minand anders als Politiker koennen sich so gut immer was Neues ausdenken, kommen dann ganz "wichtige Gruende der Staatsraeson" zum Tragen, und von denen weiss keiner, wie sie letztlich aussehen. Das sieht man ja daran, dass AIG und andere unbedingt gerettet werden mussten, Lehman dann mal wieder nicht, dann mal die Autoindustrie, dann aber wieder der Strompreis ueber "erneuerbare Energien" hochgetrieben wird, stets und staendig, weil Politik, wie JEDE menschliche Taetigkeit, unter verschiedenen Zielen waehlen muss, ihr aber zu deren GEWICHTUNG das Instrument fehlt, das sich eben nur an Maerkten ueber Preise bildet, und die hat Politik nunmal nicht, weil ihr fuer ihre "Leistungen" eine nutzentheoretische verankerte Preisbildung fehlt.
Was aber waere z.B. hoeher zu bewerten als Sicherheit, sagen besonders staatsmaennische Politiker meist. Es ist ja auch kein Preis zu hoch fuer Gesundheit … Dann gaelte es, Griechenlands Bedeutung fuer die NATO und die Aussengrenzen zu bedenken. Dann gibt es den Rufschaden, dass die EZB und die EU zu dumm waren, beim Griechenland-Beitritt und ueber Jahre danach den Statistik-Schwindel zu bemerken - eine Leasinggesellschaft, die zu bloed waere, die Schufa abzurufen, wuerde ja in ihrer Reputation auch sinken und das verschleiern wollen.
Wie man es dreht und wendet: seit den Bail-Outs, die die Geldmenge verzwanzigfacht haben, kann man Politikern alles zutrauen; schliesslich ist die EU-Kommission ja von Anfang an bei Verletzung der Maastricht-Kriterien stets und staendig umgefallen.
Mein GEFUEHL also ist: man wird Griechenland nicht so beispringen, wie es noetig waere, um das einen "Bail-Out" zu nennen, da aber danach dessen Wirtschaft (weiteren) Schaden nimmt, und fuer WIRTSCHAFTLICHE Verwerfungen die EU-Keynesianer ja vertragliche Instrumente haben, wo sie spenden DUERFEN, werden sie dennoch am Ende gutes Geld schlechtem hinterherwerfen, und zwar kraeftig und vielleicht am Ende fuer alles zusammen mehr, als die "verbotene" direkte Stuetzung gekostet haette.

ThePhoenix, am 24. Januar 2010 um 16:41 ( Link )

>>>"Wird man Griechenland Pleite gehen lassen?"<<<

Die Frage ist falsch gestellt? :-)

Was fuer Auswirkungen auf den EURO hat der Ausschluss von Griechenland aus der Eurozone?

Griechenland kann nicht pleite gehen. Griechenland wird einfach den Drachmen hyperinflationieren falls der Ausschluss aus der EU kommen sollte.

Glaube ich aber nicht, denn ein Ausschluss Griechenlands aus der EU staerkt den EURO was wiederum an den Devisenmaerkten zu einer USD Schwaechung fuehrt und dann den Goldpreis anziehen laesst was wiederum den EURO unter Druck setzt wegen den USD Carry Trades in Gold.

Der Goldpreis und der EUROUSD Wechselkurs sind wie siamesiche Zwillinge. Die koennen beide nicht ohne den anderen. Kommt es zu einer Trennung des Goldpreis und EUROUSD Geflechtes fliegt der Deckel hoch beim Goldpreis. Und daran hat niemand Interesse. Weder in Washington und auch nicht in Peking.

CrisisMaven, am 24. Januar 2010 um 18:35 ( Link )

"Griechenland kann nicht pleite gehen. Griechenland wird einfach den Drachmen hyperinflationieren falls der Ausschluss aus der EU kommen sollte."
NEIN, die ganze Diskussion in dieser Frage (in Wirtschaftspresse und Politik) geht ja gerade um die Frage, was passiert mit den auf EURO lautenden GRIECHISCHEN Staatsanleihen, WENN Griechenland genau dies taete? (Dabei ist uebrigens -bisher- nicht vom kompletten EU-Austritt, sondern nur dem Ausscheiden aus dem Waehrungsmechanismus die Rede.)
AUSSCHLIESSLICH die USA hat, aus Zeiten der Bretton-Woods-Leit(hammel)-Waehrungszeit ja den grossen Luxus (den viele US-Amerikaner in uebersteigerter Selbsteinschaetzung fuer "Gottes Werk" zu halten scheinen), dass die USA sich fuer die Abwertung ihrer Anleihen von niemanden reinreden lassen muss, da sie es in der and hat, die Waehrung, in der sie Geld aufgenommen hat, auch selbst "zu drucken". ALLE anderen, selbst der Euro in hohem Masse, haben sich bis auf weiteres mit diesem "tertium comparationis" messen zu lassen.
Griechenland kann also:
- im Euro verbleiben und den Schuldendienst einstellen/reduzieren. Wenn es Pech hat, finden ein paar Anleger irgendwo Auslandsguthaben, die sie dafuer einfrieren lassen koennen, hauptsaechlich haette das "nur" die Auswirkung, dass Griechenland im Handstreich "reicher" wuerde, die Anleger aermer. Dass es daraufhin keine neuen Anleihen mehr begeben kann, nimmt es dann inkauf, denn das muss ja offenbar das kleinere Uebel sein, sonst taete es das nicht;
- oder aus(ge)treten (werden), eine andere Waehrung auflegen, ODER, wie Ecuador mit dem Dollar, einfach weiter den Euro beibehalten! Mit der "neuen" (alten) Drachme kann es keine Euro-Anleihen bezahlen, aber das tut es ja im ersten Beispiel auch schon nicht, mit dem zweiten Beispel spart es sich den Aufwand mit der Waehrungsumstellung, ein Riesen-Aufwand, den man sich NICHT leisten kann, wenn man ihn SELBST BEZAHLEN MUSS. Die Euro-Umstellung haben wir, auch wenn das den meisten nicht klar ist, NICHT bezahlt - diese Euro wurden gedruckt und damit die Druckerei bezahlt. Muenchhausens Zopf laesst gruessen ...
Ob Griechenlands Ausscheiden den Euro staerkt, bezweifle ich, in "Will Greece’s default bring down the Euro?" argumentiere ich eher umgekehrt: es wuerde den Glauben an andere Mitglieder und damit an das "System Euro" gesamt ins Wanken bringen.
Staerkt es denn oder schwaecht es den US-Dollar, wenn General Motors oder Kalifornien oder wenn Ecuador SEINE (Dollar-) Anleihen nicht mehr bedient?
Ich glaube, die Sache liegt voellig anders, es steht und faellt die Wirkung eines Ausschlusses allein mit der Antwort auf die Frage, wie sehr das Vertrauen in die VERBLEIBENDEN zehn Laender UND DAS KONZEPT EURO laediert wird, weil man denen nicht mehr glaubt. Das aber kann kein Makro-Oekonom mit seinem Supercomputer berechnen, ZUMAL das gleichzeitg von anderen Faktoren abhaengt, etwa: platzt gerade am Tag zuvor die China-Blase? Hat Obama Durchfall? Stellt sich heraus, dass die Fed weniger Gold und mehr Dollar hat als zugegeben? Bricht ploetzlich Spanien auch noch zusammen oder koennen stattdessen Irland und Island erste Sanierungserfolge vermelden? Wenn Wirtschaft so einfach waere, aber dann gaebe es kein Handelsblatt, FTD und Wirtschaftswoche und darum habe ich jetzt meinen eigenen Blog.

ThePhoenix, am 24. Januar 2010 um 20:54 ( Link )

>>>NEIN, die ganze Diskussion in dieser Frage (in Wirtschaftspresse und Politik) geht ja gerade um die Frage, was passiert mit den auf EURO lautenden GRIECHISCHEN Staatsanleihen, WENN Griechenland genau dies taete?<<<

Was interessiert mich die Diskussion von irgendwelchen Schreiberlingen und Intellektuellen?

Wawhrungen werden an der FOREX gekillt! Sobald die Marketmaker keine Liquiditaet mehr anziehen koennen wird eine Waehrung abgewertet. Bleibt Griechenland im EURO wird der EURO abgewertet werden. Passiert das dann explodiert der Goldpreis!!!
Also...Griechenland bleibt im EURO und die ganzen Staatsanleihen werden einfach monetarisiert von den Zentralbanken. Lief immer so. Wen interessieren da irgendwelche Abkommen? Wenn noetig gibt es frisches FIAT fuer die Griechen von der IMF. Lief auch immer so.

Was soll denn diese ganze Aufregung?

Und wenn es wirklich ganz eng wird dann drucken sie ebend noch mehr Euronen. Oder Drachmen. Oder USD. Oder Rembini. Oder Pfund. Oder was weiss ich.

Ist doch alles vollkommen egal. QE regiert den Globus.

Klaus Wulf, am 24. Januar 2010 um 21:42 ( Link )

Wo ist das Problem, Herr Eichelburg?

Der Bailout der maroden deutschen Landesbanken kostete den deutschen Steuerzahler 480 Mrd. Euro. Allein die HRE verlangt jetzt noch einen Nachschlag von über 100 Mrd. Euro. Da werden doch noch lächerliche 100 Mrd. Euro für unsere griechischen Freunde drin sein.

Harald Henke, am 25. Januar 2010 um 21:42 ( Link )

@vonclausewitz:


Wer weis eigentlich mehr über die Story der gefälschten Goldbarren (Wolframkern), welche in China und Indien aufgetaucht sind?

Über die konkreten Fälle weiß ich nichts, aber gefälschtes Gold taucht mit schöner Regelmäßigkeit auf. Vor anderthalb Jahren versuchte die äthiopische Zentralbank die südafrikanische mit Gold zu bezahlen. Zum Schrecken der Äthiopier stellte sich das Gold als Fälschung, in diesem Fall vergoldeter Stahl, heraus.

Hier der BBC-Artikel dazu:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/7294665.stm

Kurt_G Fördermitglied, am 26. Januar 2010 um 0:05 ( Link )

Eigentlich wollte ich mich zum Thema 9/11 nicht mehr äussern weil ich Dumme - im Sinne von unwissend und begriffstutzig - nicht wissend machen bzw. aufklären kann. Deren Sturrsinn blockt der Wahrheit Dichte. Da ist Geduld und Lehrbereitschaft sinnlos.

Singarporean

http://www.infokrieg.tv/cossiga_911_051207.html

von Clausewitz

Wissen Sie wo das Gold, was in Massen (Wert angbl. 800 Milliarden Dollar) in den "Kellern" der WTCs gelagert war und nach der Sprengung der drei Türme nicht mehr zu finden möglich war - geblieben ist?

silber_heisst_das_Zauberwort, am 26. Januar 2010 um 16:32 ( Link )

Ist es nicht eigentlich egal, ob Griechenland weiter mit dem Euro träumt und die Schulden nicht mehr bedient (Moratorium) oder per Definition sich schuldenfrei stellt, in welcher FIAT-Money-Währung auch immer?
Wichtig aus meiner Sicht ist doch der Anteil nicht mehr dem Kredit fröhnender Menschen, egal ob sie per Beschluss der Hütchenspieler ausgeschlossen werden/ wurden oder selbst die Entscheidung treffen/ getroffen haben.
Mehr als 15% der Menschheit haben eh nicht die Chance "aufzuwachen" - 5% sind allerdings ausreichend, um den ganzen Papierturm zu Babel zum Einsturz zu bringen.

Was ich mich allerdings ernsthaft und besorgt frage, ist, wozu der Goldwürfel mit Kantenlänge 20 Meter wirklich gebraucht wird.
Monoatomisches Gold als Nahrung?
Symbol für die neue Hauptstadt Jerusalem?
Was macht man mit atomar verseuchtem Gold?

@von Clausewitz
Wissen Sie wo das Gold, was in Massen (Wert angbl. 800 Milliarden Dollar) in den "Kellern" der WTCs gelagert war und nach der Sprengung der drei Türme nicht mehr zu finden möglich war - geblieben ist?

Es liegt als Blattgold zwischen den Seiten der Enronakten, die im Keller WTC gelagert wurden, damit diese nicht zusammenpappen und in späteren Jahren mal gelesen werden können.
lol


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